Die Westfjorde sind die abgelegenste Region Islands. Auf Rundreisen werden sie meist "links liegen gelassen", doch ist die Welt, die sich hier erhalten hat, ursprünglicher und geologisch älter ist als die meisten anderen Teilen der Insel, einen Extrabesuch ganz sicher wert. Mächtige Basaltplateaus und tief eingeschnittene Fjorde prägen das Bild. Das Leben verläuft ruhig, aber nicht rückständig. Traditionen werden gepflegt.
Wir erleben diese Fjordwelt intensiv, flexibel und mit der nötigen Ruhe. An imposanten Steilküsten treffen wir auf die größten Vogelkolonien im Nordatlantik. Neben herrlichen Wanderungen bietet sich Gelegenheit zu vielen weiteren Aktivitäten. Unsere Unterkünfte sind einfach, gemütlich, traumhaft gelegen und zum Teil mit ganz besonderen Geschichten verbunden.

Reiseablauf / Leistungen & Preise

15-Tage-Tour

1. Tag: Ankunft auf der Halbinsel Reykjanes - Runterkommen, Einstimmen und Entspannen
Nach Ihrer Ankunft am internationalen Flughafen Keflavík haben Sie Gelegenheit, sich bei einem Spaziergang oder einem heißen Bad auf die neue Umgebung einzustimmen und Ruhe für die kommenden Wochen zu finden. Im Hot Pot des schönen Schwimmbads von Grindavík erwartet Sie Entspannung auf Isländisch unter Isländern (Möglichkeiten am Ankunftstag je nach Flugankunft, bei Spät-/Nachtflügen nur Abholung und Übernachtung)...ÜN Reykjanes/Grindavík

2. Tag: Von Reykjanes zum Djúpifjörður - Raue Geschichten und ein warmes Bad auf dem Weg in die Westfjorde
Nach einem Versorgungsstopp in Reykjavík führt unser Weg nach Norden. Wir verlassen die Ringstraße und passieren die langgezogene Halbinsel Snæfellsnes. Ein Abstecher ins Haukadalur führt uns nach Eiríksstaðir zum ehemaligen Wohnsitz „Eriks des Roten“. Vorbei an den Halbinseln Klofningsnes und Reykhólar erreichen wir unser Quartier in einem abgelegenen Tal in den südlichen Westfjorden. Im kleinen, farmeigenen Bad entspannen wir von der langen Fahrt ... ÜN Westfjorde/Djúpidalur

3. Tag: Vom Djúpifjörður zum Patreksfjörður - Von Fjord zu Fjord
Die zweite Etappe der Anreise führt uns durch die südlichen Westfjorde. Die Straße schlängelt sich mit immer neuen Ausblicken von Fjord zu Fjord. Je nach Bedarf legen wir Pausen ein und erkunden die neue Umgebung. Ein Stopp beim kleinen Heimatmuseum Hnjótur zeigt uns, wie die Menschen früherer Generationen in dieser Region überlebten, indem sie das Meer und die Vogelfelsen als Nahrungsquelle nutzten. Bald darauf erreichen wir unsere traumhaft gelegene Unterkunft am Südufer des Patreksfjörður ... ÜN Westfjorde/Patreksfjörður

4. Tag: Kap Bjargtangar/Látrabjarg - Stürmisches Vogelparadies am Ende Europas
Auf dem Weg zum westlichen Ende Europas passieren wir die Ruinen der alten Fischersiedlung Hvallátur. Unwillkürlich fragt man sich, wie das Leben ohne moderne Technik in dieser unwirtlichen Region möglich war. Eine Wanderung entlang der sturmumtosten, bis zu 450 Meter hohen Steilküste Látrabjarg ist ein ganz besonderes Erlebnis. Hier spürt man die elementare Kraft des Nordatlantiks auf jedem Meter. Der 14 Kilometer lange Küstenabschnitt birgt eine der größten Seevogelkolonien der Welt...ÜN Westfjorde/Patreksfjörður

5. Tag: Bæjarvaðall/Rauðisandur - Strandidylle in rauer Umgebung
Wir machen einen Ausflug zur Lagune Bæjarvaðall mit der vorgelagerten Landzunge Rauðisandur. Rotgelb leuchtet der Sandwall inmitten der schwarzgrauen Basaltplateaus. Aber woher kommt der helle Sand? Je nach Lust und Wetterlage bieten sich verschiedene Wanderungen in diesem Gebiet an. Besonders reizvoll und mit einer tragischen Geschichte verbunden, die ihren Weg in die internationale Literatur gefunden hat, ist der Weg zum Leuchtturm und verlassenen Gehöft von Skor...ÜN Westfjorde/Patreksfjörður

6. Tag: Hænuvík/Umgebung - Zu Fuß oder hoch zu Ross die Seele baumeln lassen
Der Tag steht für flexible Wanderungen oder eigene Entdeckungen zur freien Verfügung und dient gleichzeitig als Puffertag, falls eine Wanderung der Vortage wetterbedingt nicht stattfinden konnte. Die abgelegene Bucht Hænuvík mit unserer gleichnamigen Unterkunft bietet eine schöne Umgebung, um bei eigenen Streifzügen die Seele baumeln zu lassen. Wer es aktiver mag, hat die Möglichkeit, einen Reitausflug von einem der Nachbar-höfe aus zu unternehmen (optional, Preis und Verfügbarkeit auf Anfrage vor Ort)...ÜN Westfjorde/Patreksfjörður

7. Tag: Vom Patreksfjörður zum Önundafjörður - Leben in den äußeren Fjorden
Unser Weg führt nach Norden durch die Welt der äußeren Fjorde. Auf dem schmalen Küstensaum schmiegen sich einige Farmen und die wenigen Fischerorte eng an die mächtigen Basaltplateaus. Das im Sommer sehr beschauliche Bild birgt im Winter große Lawinengefahr. Viele Farmen sind bereits verlassen. Auf der gesamten Strecke ergeben sich immer wieder weite Ausblicke und tiefe Einblicke in die Fjordwelt. Am Ende des Arnarfjörður stürzt der bekannte Dynjandifoss in Kaskaden die Felsen hinab...ÜN Westfjorde/Korpudalur

8. Tag: Ísafjörður und Korpudalur - Ein Abstecher in die Hauptstadt der Westfjorde und wandern im Grünen
Unser Quartier liegt im ruhigen Korpudalur. Den Vormittag nutzen wir für einen Abstecher nach Ísafjörður, das kulturelle Zentrum der Westfjorde. Nachmittags wandern wir auf alten Handelspfaden direkt von unserer Unterkunft aus ins grüne Tal Korpudalur und bekommen dabei ein Gefühl für die mächtigen Basaltplateaus und die weiten Trogtäler dieser Region. Je nach Zeit und Wetterlage erreichen wir die Passhöhe Álftafjarðarheiði und genießen den Blick über die Fjordregion ... ÜN Westfjorde/Korpudalur

9. Tag: Klofningsheiði und Sunndalur - Auf alten Pfaden von Flateyri nach Suðureyri und Entspannung im Hot Pot
Auch unsere heutige Wanderung verläuft auf einer alten Handelsroute. Sie verband die Fischerorte Flateyri und Suðureyri über die Hochebene Klofningsheiði. Durchs gleichnamige Tal Klofningsdalur besteigen wir den markanten Basaltrücken zwischen den Fjorden Önundarfjörður und Súgandafjörður. Mit schönen Ausblicken steigen wir durchs ruhige Sunndalur zur alten Farmkirche Staðarkirkja hinunter und gönnen uns anschließend ein heißes Bad im Hot Pot des schönen Schwimmbads von Suðureyri ... ÜN Westfjorde/Korpudalur

10. Tag: Hornstrandir und andere Ausflugsmöglichkeiten - Unbewohntes Naturparadies ohne Straßenzugang
Heute ist ein Bootsausflug in die unbewohnte Hornstrandir-Region möglich (optional, verschiedene Angebote, Preise und Verfügbarkeiten auf Anfrage vor Ort). In diesen abgelegenen Teil Islands führt keine Straße. Die dauerhafte Besiedlung endete in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die raue Schönheit dieser Wildnis ist weitgehend unberührt. Außerdem werden in der Umgebung von Ísafjörður verschiedene Aktivitäten wie Paddeln, Reiten, Radfahren und Whale Watching angeboten ... ÜN Westfjorde/Korpudalur

11. Tag: Vom Önundafjörður zum Reykjarfjörður - Schlängelfahrt mit Gletscherblick
Heute brechen wir früh auf, um die lange Fahrt entlang der Fjorde des Ísafjarðardjúp entspannt zu genießen. Die Region ist heute fast unbewohnt. Nur eine Hand voll Farmer erwirtschaftet hier noch ihren Lebensunterhalt. Je nach Zeitbudget und Lust machen wir einen Abstecher zur Bucht Kaldalón und unternehmen eine kurze Wanderung zu einer Zunge des Plateaugletschers Drangajökull. Nach Überquerung der Steingrímsfjarðarheiði erreichen wir die abgelegene Strandir-Region...ÜN Westfjorde/Djúpavík

12. Tag: Djúpavík - Zeugnisse besserer Zeiten
In der Strandir-Region trifft man auf viele Zeugnisse wirtschaftlich besserer Zeiten. Auch unsere Unterkunft hat eine lebhafte Geschichte zu erzählen. Bei Interesse besichtigen wir das alte Hauptgebäude der skurril anmutenden Heringsfabrik von Djúpavík und erfahren mehr über die Arbeit und das frühere Leben an diesem abgeschiedenen Ort mit ganz besonderer Atmosphäre. Am Nachmittag führt uns eine Wanderung direkt von unserer Haustür zu herrlichen Ausblicken über den Reykjarfjörður und die „tiefe Bucht“ ... ÜN Westfjorde/Djúpavík

13. Tag: Strandir - Ein Paradies für Entdecker
Heute erkunden wir eines der zahlreichen, selten besuchten Wanderziele der Strandir-Region. Eine schöne Küstenwanderung führt auf die Halbinsel Kambur. Mehrere verlassene Höfe liegen auf dem Weg und häufig tummeln sich Robben in Sichtweite. Höher hinauf geht es bei der Besteigung des Aussichtsberges Reykjaneshyrna. Entspannung mit Meerblick verspricht anschließend in jedem Fall der Hot Pot im kleinen, sehr abgelegenen Bad am Strand der Halbinsel Krossnes ... ÜN Westfjorde/Djúpavík

14. Tag: Vom Reykjarfjörður über Reykjavík auf die Halbinsel Reykjanes - Magische Zeiten
Der lange Weg zurück steht an. Alternativ zu einem Abstecher in die Innenstadt von Reykjavík schauen wir uns das kleine Torfhaus bei Laugarhóll an und „springen“ anschließend ins schöne Schwimmbad der Farm. In Hólmavík kann außerdem eine Ausstellung über „Hexerei und Magie in Island“ besucht werden. Am Abend lassen wir den Urlaub bei einem gemütlichen Abendessen in der Nähe der „Blauen Lagune“ (Besuch optional, ca. 50,- Euro/Person, alternativ zu Reykjavík/Hólmavík) entspannt ausklingen ... ÜN Reykjanes/Grindavík

15. Tag: Heimreise - Abschied auf Isländisch
Passend zu Ihrem Flug erhalten Sie einen Transfer zum internationalen Flughafen Keflavík...Sjáumst!

Preis pro Person inkl. Flug ab Frankfurt (andere Flughäfen auf Anfrage): 3.490,-

Im Preis enthaltene Leistungen:

  • An- und Abreise - ab/bis Frankfurt/Main inklusive vollständiger CO2-Kompensation (andere Flughäfen auf Anfrage)
  • Alle Fahrten und Transfers in Island mit Allrad-Minibus
  • 11 Übernachtungen in Schlafsackunterkunft im Mehrbettzimmer und 3 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Etagendusche/WC
  • Frühstück an allen Tagen (inklusive Getränke), Abendessen an allen Tagen außer am letzten Tag (exklusive Getränke), gemeinsame Zubereitung der Mahlzeiten außer an den Tagen 11-13 (siehe Tipps & Hinweise)
  • Programm wie beschrieben
  • qualifizierte deutschsprachige Reiseleitung
  • Transferfahrten
  • Veranstalter: inselzeitreisen-Partner

Im Preis nicht enthaltene Leistungen:

  • Anreise zum Flughafen (Rail&Fly-Ticket bei uns buchbar)
  • Versicherungen (Reisekostenrücktritt, Gepäck, etc.) bei der ERV über uns buchbar
  • fakultative Ausflüge (Walbeobachtung, Bootstour Heimaey etc.)
  • Abendessen am letzten Abend
  • Sonstige Verpflegung

Tipps & Hinweise

Gästeinfos rund um unsere Islandreisen

  • Als Mindestschutz empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktritts-Versicherung (RRV)! Sinnvoll ist auch die Kombination mit einer Reiseabbruch-Versicherung (RRV-Topschutz), da die Kosten, die Ihnen beispielsweise bei einer überraschenden Reiseverlängerung aufgrund eines Vulkanausbruches wie im Jahr 2010, entstehen, abgesichert wären. Das RundumSorglos-Paket bietet Ihnen einen weiteren sinnvollen Reiseschutz mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber den Einzelversicherungen. Der Abschluss aller Versicherungspakete mit integrierter RRV ist bis spätestens 14 Tage nach Zugang der schriftlichen Reisebestätigung möglich. Unser Versicherungspartner ist die ERV. Infos zu den Versicherungsarten und den Tarifen sowie die Möglichkeit der Buchung finden Sie auf der Homepage in der Fußleiste unter "Reiseversicherung".
  • Die Reisen können bei nicht erreichter Mindestteilnehmerzahl bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn abgesagt werden. Um die Gefahr einer Absage zu minimieren, machen wir die Durchführung der Reise auch bei geringerem Anmeldestand bis zur oben genannten Frist möglich. Hierzu ist ein "Kleinstgruppenzuschlag" zur anteiligen Kostendeckung nötig. Sollte dieser Fall eintreten, werden Sie etwa 5 Wochen vor Reisebeginn um Ihre Zustimmung gebeten. Sollte die Mindestteilnehmerzahl bis zum Reisebeginn nachträglich erreicht werden, fallen diese Kosten natürlich nicht an.
  • Die An-/Abreise von anderen Flughäfen als Frankfurt ist gegebenenfalls möglich. Die Kostendifferenz wird entsprechend verrechnet. Auf Anfrage teilen wir Ihnen gerne die entsprechenden Möglichkeiten und Konditionen mit.
  • Zur An- und Abreise zu/von jedem beliebigen Flughafen innerhalb Deutschlands haben sich die flexibel einsetzbaren Rail- & Fly-Tickets der Deutschen Bahn bewährt, die wir auf Wunsch gerne für Sie bestellen (40,- Euro/Person oneway in der 2. Klasse, Upgrade möglich). Die Tickets sind ab einem Tag vor Abflug vom Flughafen bzw. bis einen Tag nach Ankunft am Flughafen gültig und sind nicht zuggebunden. Alle Verbindungen außer Sonder- und Nachtzügen können genutzt werden. Wir nehmen keine Platzreservierungen vor. Die rechtzeitige Anreise zum Flughafen liegt in Ihrer Verantwortung. Die Übernahme von Folgekosten aufgrund falscher Zeitplanung oder aufgrund von Verspätungen ist ausgeschlossen. Bitte kalkulieren Sie ausreichend Zeit für mögliche Verspätungen und die Wege am Flughafen ein!
  • Die Flugdauer nach Island beträgt drei bis vier Stunden. Keine Fluggesellschaft bietet auf dieser Strecke kostenfreie Verpflegung. Bei den meisten Fluggesellschaften werden Softdrinks jedoch kostenfrei angeboten. Warmes Essen und/oder Snacks sowie andere Getränke können in der Regel gegen Bezahlung bestellt werden. Auf Anfrage teilen wir Ihnen gerne die Möglichkeiten und Konditionen für ein Upgrade der Flugklasse mit.
  • Wir kompensieren die für Ihre An- und Abreise nach/von Island anfallenden CO2-Emissionen durch einen entsprechenden Beitrag zu einem atmosfair-Wasserkraftprojekt in Honduras zu 100%. Mehr zur CO2-Kompensation
    über atmosfair und einzelne Projekte erfahren Sie unter www.atmosfair.de ...
  • Das Konzept dieser Reise sieht nur wenige Unterkunftswechsel und abgesehen von der Anreise in die Fjordregion jeweils mehrere Nächte pro Unterkunft vor, um ein ruhiges und flexibles Reiseerlebnis zu ermöglichen. Zur Flexibilität gehört auch, dass das Programm einzelner Tage an den Hauptstandorten, sofern vom Gesamtreiseverlauf her möglich, je nach den herrschenden Wetterbedingungen und den Bedürfnissen der Tour gewechselt werden kann.
  • Bei einer Tour in die isländischen Westfjorde sind längere Fahrstrecken unumgänglich. Entsprechend dem Konzept dieser Reise haben wir längere Fahrstrecken an bestimmten Tagen konzentriert, um an anderen Tagen keine oder kürzere Anfahrten zu haben. Bitte stellen Sie sich jeweils an den Tagen mit Unterkunftswechsel und besonders an den Anreisetagen in die Fjordregion und am Abreisetag aus der Fjordregion auf lange Fahrstrecken ein, die natürlich je nach Strecke von Stopps mit Frischluftpausen, Besichtigungen oder kleinen Wanderungen unterbrochen werden.
  • Wir übernachten in "handverlesenen", kleinen Gästehäusern mit sehr persönlicher Atmosphäre sowie in Ferienhäusern in schöner, ruhiger Lage. Da diese Unterkünfte sehr individuell gestaltet sind, ist es uns nicht möglich, eine feste Personenzahl pro Zimmer anzugeben. In der Regel übernachten wir in gemütlichen 2-6-Bett-Zimmern mit Einzel-, Doppel- und/oder Hochbetten. Die selten verfügbaren Doppel-/Einzelzimmer werden im Verlauf der Tour gerecht bzw. nach Bedarf verteilt. Das Platzangebot ist insgesamt sehr unterschiedlich. Obwohl wir in jeder Region die schönsten bzw. am besten geeigneten Häuser für diese Tour herausgefiltert haben, bitten wir Sie zu beachten, dass Schlafsackunterkünfte generell wenig Raum für die Privatsphäre bieten. Bitte bringen Sie eine hierfür geeignete Einstellung mit. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
  • Bitte bringen Sie Ihren eigenen Schlafsack mit! Da alle Übernachtungen "indoor" bei normaler bis kühler Raumtemperatur stattfinden, können alle Modelle genutzt werden. Die Wärmeleistung ist von Ihrem persönlichen Empfinden abhängig. Wir empfehlen einen Mumienschlafsack mit mittlerer Wärmeleistung. Eine Isomatte ist nicht notwendig.
  • Für den Einkauf von Frühstück und Abend-Verpflegung ist die Reiseleitung in Zusammenarbeit mit den Teilnehmern zuständig. Tagsüber verpflegen Sie sich selbst mit Lunchpaketen. Kalkulieren Sie hierfür etwa 10,- Euro pro Person pro Tag ein. Sie haben etwa jeden zweiten bis dritten Tag Gelegenheit zum Einkaufen. Abends kochen wir gemeinsam oder abwechselnd in kleinen Gruppen. Je nach Möglichkeit bevorzugen wir frische Produkte aus der Region bzw. von unseren Gastgebern.
  • Eintrittsgelder für Schwimmbäder etc. sowie die Kosten für optionale Ausflüge sind im Reisepreis nicht enthalten. Der Einbau dieser Programmpunkte erfolgt bedarfs- und wetterabhängig. Optionale Ausflüge werden in Island außerhalb der Hauptsaison oft nur sporadisch bzw. je nach Anwesenheit des jeweiligen Anbieters angeboten. Es ist daher unumgänglich, das aktuelle Angebot kurzfristig vor Ort zu überprüfen. Bei Interesse an bestimmten optionalen Angeboten besprechen Sie die Möglichkeiten bitte frühzeitig mit Ihrer Reiseleitung vor Ort.
  • Badehose/-anzug nicht vergessen! Im Hot Pot des örtlichen Schwimmbads oder beim Bad in einer heißen Quelle in freier Natur lernt man Island und seine Bewohner am besten kennen ...
  • Für alle gemeinsamen Herausforderungen der Tour sollten Sie die Bereitschaft zum Teamwork mitbringen!
  • Bedingt durch Weg- und Wetterverhältnisse sowie eventuelle einheitliche Teilnehmerwünsche kann es vor Ort zu spontanen Programmänderungen kommen.
  • Kleidung: Generell ist die Zwiebelschicht für Island empfehlenswert: Ganz nach dem Motto „Dir gefällt das Wetter nicht? Dann warte ein Viertelstündchen!“ kann das Wetter oft sehr schnell wechseln, und zwar in beide Richtungen. Da ist es gut, wenn man über dem Funktionsshirt eine Fleecejacke und eine wind- und regendichte Wanderjacke trägt. Je nach Wetter kann man sich dann schnell anpassen. Absolutes Tabu für aktive Wanderer sind Kleidungsstücke aus Baumwolle, da sie die einmal aufgenommene Feuchtigkeit, ob von innen oder außen, nur langsam wieder abgeben. Dann schützt kein noch so dicker Fleece vor der Kälte. Achten Sie bei der Regenbekleidung auf die Qualität des Materials und die Verarbeitung der Nähte! Und auch wenn Sie Schal und Mütze nicht brauchen, da sich ein perfekter Sommertag an den nächsten reiht, Sie würden sich umso mehr ärgern, sie nicht mitgenommen zu haben, wenn es Sie doch mal kalt erwischt. Hier können Sie sich eine Liste mit Empfehlungen für Ihre Reisetasche ausdrucken.
  • Wanderstiefel: Ein ganz wichtiger Faktor zum Gelingen der Reise sind gute Wanderschuhe! Blasen und nasse Füsse verderben jede Wanderung! Hierbei lässt sich keine Marke empfehlen, man sollte sich in Fachgeschäften beraten lassen und verschiedene Modell testen. Ob Sie reine Lederschuhe oder Schuhe mit GoreTex-Lage bevorzugen, ist Geschmackssache. Wegen des oft scharfkantigen Untergrundes in Island habe ich die besten Erfahrungen mit reinen Lederschuhen gemacht, da GoreTex sehr empfindlich ist und bei der kleinsten Verletzung die Schutzfunktion nicht mehr gewährleistet ist. Lederschuhe lassen sich mit Hilfe von Stiefelfett auch leichter pflegen und neu imprägnieren. Das GoreTex-Spray ist meist sehr teuer. Der Wanderschuh sollte stabil sein, die Knöchel umschließen und eine gute Profilsohle haben.
  • Telephonieren:
    Vorwahl für Island: 00354
    Auslandsauskunft: Tel. 115
    Auskunft Inland: Tel. 118
    Telefonweiterleitung Inland: Tel. 119
    Das isländische Netz für Mobiltelephone deckt nur die Küstengebiete und Städte ab, im Hochland gibt es keinen Empfang. Für den Fall, dass man auch im Hochland erreichbar sein möchte, bietet sich das Mieten von GSM- oder NMT-Telephonen an:
    GSM:Es gibt drei GSM-Betreiber in Island; Iceland Telecom, Islandssimi und TAL. Zusammen decken sie den größten Teil der Insel einschließlich aller Gemeinden über 200 Einwohner ab. Die drei Gesellschaften verkaufen vorausbezahlte GSM-Telefonkarten und bieten GSM/GPRS-Service an. Telefonkarten sind an allen Tankstellen erhältlich.
    Miettelefone gibt es bei Iceland Telecom, Ármúli 27, Reykjavík.
    NMT: Iceland Telecom unterhält ein Netz für NMT-Mobiltelefone (Nordic Mobile Telephone), das fast ganz Island einschließlich des Hochlandes deckt. NMT-Mobiltelefone eignen sich insbesondere für den ländlichen Raum. Miettelefone gibt es bei Iceland Telecom, Ármúli 27, Reykjavík.
    Plant man einen längeren Aufenthalt in Island, so lohnt es sich, eine isländische Simkarte ins Mobiltelephon einzulegen. Hierzu braucht man allerdings den Code des eigenen Telephones, da diese grundsätzlich gesperrt sind. Ist das Telephon jünger als drei Jahre, so kostet die Entsperrung eine Gebühr von etwa 100 EURO. Also lieber ein altes Mobiltelephon mitnehmen und am besten schon vor der Abreise entsperren.
  • Die isländische Währung heißt "Króna". Kreditkarten sind in Island sehr verbreitet. Selbst bei kleinsten Beträgen bezahlen die Isländer oft mit Karte. Die gängigsten Karten sind MASTERCARD und VISA. Nahezu überall in Island werden EC-Karten angenommen.
    Es ist ratsam, sein Geld erst in Island umzutauschen, da die deutschen Umtauschkurse nicht immer vorteilhaft sind. Geld kann man in jeder beliebigen Bank in Island umtauschen. Den günstigen Kurs hat das Hotel Loftleiðir. Die Banken sind Montag bis Freitag von 9.15-16 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Öffnungszeiten kann Geld auch bei der "The Change Group", Bankastræti 2 in Reykjavík gewechselt werden (Öffnungszeiten: 8.30-20 Uhr).
    Über den aktuellen Wechselkurs kann man sich informieren unter www.islandsbanki.is
  • Phototipps: Island bietet aufgrund seiner Vielseitigkeit und der ständig wechselnden Lichtbedingungen perfekte Voraussetzungen für Profi- und Hobbyphotographen! Ob analog oder digital bleibt Geschmackssache, unverzichtbar ist aber der Einsatz lichtstarker Objektive. Auch die Wahl der Brennweiten hängt davon ab, ob man auch mal Großaufnahmen von Vögeln machen oder ob man nur Landschaftsaufnahmen machen möchte. Der Einsatz eines Stativs erfordert bei den schwierigen Windverhältnissen in Island viel Geduld.
    Aufgrund der hohen UV-Strahlung ist ein Skylight- oder UV-Filter unverzichtbar. Filmmaterial sollte aus Deutschland mitgebracht werden. Als Allwetterfilm bieten sich hier Filme mit 200 ASA an. Denken Sie auch an Ersatzbatterien.
    Wenn Sie in Solfatarengebieten photographieren, lassen Sie die Kameralinsen wegen der aggressiven Schwefeldämpfe nicht über einen längeren Zeitraum offen. Bei Fahrten über das Hochland und über die Sanderflächen an der Südküste sollte die Ausrüstung staubdicht verpackt sein.
    Wer digital photographiert, hat die Möglichkeit, in Reykjavik oder Akureyri kurzfristig seinen Speicherinhalt auf CD brennen zu lassen.
  • Reiseveranstalter dieser Reise ist contrastravel. Die Allgemeinen Reisebedingungen (ARB) finden Sie hier.


Infos über die Region

Verkehrs- und Straßenverhältnisse
Die Ringstraße oder auch Nr.1, die Island umrundet (Gesamtlänge 1.389 km), ist mittlerweile bis auf wenige Teilabschnitte im Nordosten und Osten asphaltiert. Auch die Hochlandstrecken Kjölur und Sprengisandur haben (glücklicherweise oder leider?) einen Großteil ihres abenteuerlichen Charakters eingebüßt, da sie jedes Jahr im Juni neu mit Schotter aufgeschüttet und in den Folgemonaten regelmäßig gewartet werden. Auf den Schotterpisten muss man sehr vorsichtig fahren, da man schnell rutscht. Auf schmalen Straßen sowie an Brücken müssen sich die Fahrer beider Richtungen einigen, doch es gilt das Gesetz „wer zuerst auf der Brücke ist, darf fahren“. Vorsicht auch bei Straßenhügeln! Fahren Sie langsam und möglichst weit rechts auf die Kuppe zu. Die Hügel werden angekündigt mit dem Schild „blindhæð“ (=blindhaith). Immer wieder blockieren Schafe den Weg. Hupen Sie kräftig, bis die Tiere die Straße verlassen, wobei sie oft sehr hartnäckig sind. Vorsicht, wenn sich das Mutterschaf nicht auf derselben Straßenseite befindet wie die Lämmer, sie könnten Ihnen vor’s Auto laufen!

Auf Islands Straßen beträgt die Höchstgeschwindigkeit in Siedlungen 50 km/h, auf Schotterstraßen und mit Hänger generell 80 km/h und auf Asphaltstraßen 90 km/h. Das Gesetz schreibt vor, die Scheinwerfer Tag und Nacht eingeschaltet zu haben. Gurtpflicht gilt für alle Passagiere, sowohl auf den Vorder-, als auch auf den Rücksitzen. Jegliches Fahren abseits markierter Wege/Pisten ist strengstens verboten.

Hochlandpisten
Die Hochlandpisten sind mindestens bis Mitte Juni, da die Schneeschmelze und einzelne Schneefelder sie noch unpassierbar machen. Aktuelle Informationen über den Straßenzustand erhält man in Reisebüros, im Tourismusbüro oder beim Isländischen Straßenverkehrsamt in Reykjavík (Tel. +354-1777, tägl. von 8.00-16.00 Uhr) Die Internetseite www.vegag.is informiert ausführlich über den Straßenzustand und die ungefähren Öffnungsdaten der Pisten.

Tankstellen
Die meisten Tankstellen in größeren Ortschaften sind täglich bis etwa 23.30 Uhr geöffnet. In anderen Landesteilen, wo Zapfsäulen teilweise privat betrieben werden und Sie erst am Hof klopfen müssen, um tanken zu können, sind die Öffnungszeiten variabel. Außerhalb der Öffnungszeiten sind an den meisten Tankstellen in größeren Ortschaften Selbstbedienungs-Zapfsäulen vorhanden, die sowohl Banknoten als auch Guthaben- und/oder Kreditkarten annehmen. Eine kostenfreie Autowäsche lässt sich ebenfalls an den größeren Tankstellen vornehmen.

Klima und Reisezeit
Dank des Golfstromes hat Island ein gemäßigteres Klima als für den Breitengrad vermutet. Die Winter sind verhältnismäßig mild, die Sommer meist frisch.

Beste Reisezeit sind die Sommermonate Juli und August. In dieser Zeit wird es in Island auch nicht dunkel, sondern nur dämmrig. Das Wetter ist aber auch im Sommer unberechenbar: von 25°C bis hin zu kalten Regengüssen und sogar Schnee (im Hochland) ist alles möglich. Generell regnet es im Süden der Insel mehr als im Norden, wobei die Westmännerinseln meist weniger Regen abbekommen.

Man sollte sich also mit der entsprechenden Kleidung darauf einstellen. Die jeweils aktuelle Wettervorhersage in Englisch kann man abfragen unter der Telephonnummer +354 (902) 0600 + 44.

Mit dem Bus durch Island
Busexkursionen mit einer Dauer von einigen Stunden bis hin zu mehreren Tagen bieten folgende Unternehmen an:

Reykjavík Excursions
Vesturvör 6 (Hauptbüro)
IS-200 Kópavogur
Tel. +354 (580) 5400
Fax +354 (564) 4776
E-Mail  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.re.is

Iceland Excursions Allrahanda
Funahöfði 17
IS-110 Reykjavík
Tel. +354 (540) 1313
Fax +354 (540) 1310
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.icelandexcursions.is

Wer den Bus lediglich als Fortbewegung nutzen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten: Zum einen können die einzelnen Fahrten spontan gemacht und bezahlt werden. Aktuelle Busfahrpläne finden Sie bei BSÍ Travel www.bsi.is

Außerdem gibt es Buspässe für Rundreisen und kürzere Strecken. Hier können Sie wählen unter zwei verschiedenen Arten:

Mit dem Rundreisepass können Sie auf einer festgelegten Strecke die Fahrt beliebig oft und lange unterbrechen.

Mit einem Zeitpass können Sie innerhalb des festgelegten Streckennetzes und des Gültigkeitszeitraums die Busse frei nutzen.

Weitere Infos hierzu finden Sie unter www.nat.is.

Trampen
Das beliebte und vor allem günstige Fortbewegungsmittel ist mittlerweile weit verbreitet in Island. Manche Autofahrer zucken allerdings zusammen bei den Mengen Gepäck, die so mancher Wanderer mit sich trägt. Doch gerade in etwas einsameren Landesteilen halten Isländer wie auch Touristen oft an.

Isländisch
Isländisch ist eine germanisch-nordische Sprache, die vermutlich seit der Besiedlung durch die Wikinger aus Skandinavien weitgehend unverändert geblieben ist. In den Städten spricht und versteht fast jeder englisch, lediglich auf abgelegen Höfen kann es zu Verständigungsproblemen kommen. Doch da die Isländer sehr hilfsbereit und höflich sind, reichen Hände und Füße auch dann meist aus. Künstlerisch Begabte können sich mit Zeichnungen verständlich machen. Zwei spezielle Buchstaben kommen im Isländischen vor: Þ/þ wird hart wie das th im engl. "thing" ausgesprochen; Ð/ð wie ein stimmhaftes th im engl. "mother".


Weitere Ausspracheregeln:
á wie „au“ Ásbyrgi
é wie „je“ ég (ich)
ú wie „u“ Húsavík
ó wie „ou“ Jökulsarlón (wie engl. flow)
u wie „ü/ö“ Akureyri
æ wie “ai” Snæfell
ll wie “tl” Eldfell, Vatnajökull
ei wie “ey” Heimaey
au wie “oi” Landmannalaugar

Viele Isländer stellen sich stur, wenn man die Ortsbezeichnungen absolut falsch ausspricht. Selbst bei korrekter Aussprache stört dann oft noch die Betonung. Außerdem: macht es nicht Spaß, diese uralte Sprache kennenzulernen? Es reicht ja schon, wenn man nicht “Gullfoss” sagt wie die meisten Touristen, sondern “Gütlfoss” , nicht “Godafoss”, sondern “Gothafoss” und nicht “Thingvellir”, sondern “Thingvetlir”. Mit ein wenig Übung abends im Zelt geht das schon bald wie von selbst!

Übernachten in Island

Übernachtung auf dem Bauernhof
Isländische Farmen im ganzen Land bieten "Ferien auf dem Bauernhof". Neben Unterkunft und Verpflegung können Gäste aus einer breiten Palette an Freizeitangeboten wählen, darunter Reiten, Angeln, Segeln, Gletschertouren, Schaf- und/ oder Pferdeabtrieb, sowie Baden in Hot Pots und Schwimmen in eigenen oder nahegelegenen Schwimmbädern. Die Anzahl und Ausstattung der Zimmer variiert von Hof zu Hof. Vom Haupthof abseits gelegene Hütten werden gewöhnlich für jeweils eine Woche vermietet. Der Verband „Farm Holidays“ bietet auch komplette Pakete mit Übernachtungsgutscheinen an sowie Rundreisen mit Leihwagen und vorgebuchten Übernachtungen auf den Höfen. Ausführliche Informationen bei:

Icelandic Farm Holidays
Siðumúli 13
IS-108 Reykjavík
Tel. +354 (570) 2700
Fax +354 (570) 2799
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.farmholidays.is

Jugend- und Familienherbergen
Die 30 Jugend- und Familienherbergen Islands haben keine Altersbegrenzung. Hier kann man preiswert (Gäste ohne DJH-Ausweis um die 1800 ISK) in sauberen Unterkünften übernachten. Allerdings sollte man vor allem die Übernachtung in Reykjavík bereits mehrere Wochen im Voraus buchen, da die Jugendherberge als Ankunfts- und Abflugherberge dient und gerade in den Sommermonaten oft ausgebucht ist. In den Gemeinschaftsküchen der Herbergen wurde schon so mancher Insider-Tipp weitergegeben. Ein Verzeichnis aller Jugendherbergen finden Sie unter:

Icelandic Youth Hostel Association
Sundlaugarvegur 34
IS-105 Reykjavík
Tel. +354 (553) 8110
Fax +354 (588) 9201
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.hostel.is

Schlafsackunterkünfte
Neben den Jugendherbergen gibt es eine Vielzahl an Schlafsackunterkünften, deren Ausstattung und Preis in etwa dem der Herbergen entspricht. Auch auf Bauernhöfen kann man preisgünstig übernachten. (siehe Icelandic Farm Holidays)

Edda-Hotels
Diese Hotels sind nur in den Sommermonaten für Urlauber geöffnet. Im übrigen Jahr sind dies Internatsunterkünfte für isländische Schüler. Dementsprechend sind sie zweckmäßig ausgestattet, mit oft großen Speisesälen. Eine Übernachtung im Doppelzimmer kostet um die 4000 ISK. Informationen und ein Hotelverzeichnis findet man unter

Eddahotel
Skipholt 50c
101 Reykjavík
Tel. +354 (562) 4000
Fax +354 (562) 4001
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.hoteledda.is

Hotels
Ganzjährig geöffnete große Hotels gibt es in Island nur in den größeren Städten. Icelandair, Fosshotel und Keyhotel betreiben mehrere Hotels rund um die Insel. Für die Übernachtungen muss der Urlauber etwas tiefer in die Tasche greifen, mit Preisen zwischen 7000 und bis zu 20.000 ISK im Doppelzimmer muss man rechnen, bei Internetbuchungen gibt es manchmal einen Nachlass.

Campingplätze
Die rund 125 Zeltplätze in Island sind je nach Lage von Juni bis Ende August oder Mitte September bewirtschaftet. Je nach Ausstattung, die sich in entlegenen Gebieten auf eine Toilette und fließendes Wasser beschränken kann, schwanken die Preise für eine Übernachtung zwischen 450 und 700 ISK. Viele Zeltplätze sind in den letzten Jahren modernisiert worden, so dass der Wanderer oft Waschmaschinen und Trockner oder zumindest Trockenschränke vorfindet. Für die warme Dusche muss man häufig um die 200 ISK zahlen.

Reisende werden gebeten, stets ausgeschriebene Campingplätze zu benutzen, wenn diese vorhanden sind. Andernfalls ist es - das Einverständnis des Grundstückbesitzers vorausgesetzt - Einzelwanderern erlaubt, für eine Nacht ihr Zelt auch in einsamen Gegenden aufzuschlagen. Hierbei werden die Camper jedoch gebeten, auf die Vegetation Rücksicht zu nehmen und keinen Müll zu hinterlassen. Grundsätzlich verboten ist das wilde Campieren in Naturschutzgebieten.

Wanderhütten
Die Wanderhütten in Island verteilen sich über die ganze Insel, die meisten findet man aber im Hochland. Manche der Hütten stehen nur Mitgliedern des Wandervereins offen, generell sollte man aber während der Sommermonate im Vorhinein die Übernachtung buchen. Über eine Küche verfügen die Hütten meist nicht, jeder kocht hier mit seinem Kocher sein eigenes Süppchen. Informationen und ein Verzeichnis der Hütten finden Sie unter:

Isländischer Wanderverein
Touring Club of Iceland
Ferðafelag
Mörkin 6
108 Reykjavík
Tel. +354 (568) 2533
Fax +354 (568) 2535
www.fi.is

Útivist Berg und Wanderhütten
Hallveigarstigur 1
101 Reykjavík
Tel. +354 (561) 4330
Fax +354 (561) 4606
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
www.utivist.is

Zeit
Das ganze Jahr über herrscht in Island Greenwich-Zeit (GTM). Die Zeitverschiebung zu Deutschland beträgt im Sommer 2 Stunden, im Winter 1 Stunde (zurück).

Visum und Zollbestimmungen Island
Ein Visum ist für die Einreise nach Island nicht notwendig.

Die Einfuhr von alkoholischen Getränken ist auf folgende Mengen beschränkt:

1 l Hochprozentiges und 1 l Wein
oder 1 l Hochprozentiges und 6 l Bier
oder 1 l Wein und 6 l Bier
oder 2,25 l Wein

Außerdem dürfen 200 Zigaretten oder 250g Tabak eingeführt werden.

Verboten ist die Einfuhr von Angler- und Reiterbekleidung, die bereits genutzt wurde. Diese sind vor der Einreise gründlichst zu desinfizieren. Bitte halten Sie die schriftliche Bestätigung der Desinfektion am Zoll bereit. Es dürfen keine Tiere mitgebracht werden ohne Erlaubnis des Landwirtschaftsministeriums. Medikamente dürfen nur für einen Einnahmezeitraum von 100 Tagen eingeführt werden. Andernfalls ist eine ärztliche Bestätigung notwendig. Weiterhin ist es verboten, Blumen und Blumensamen, Drogen und Waffen, rohe Fleisch- und Milchprodukte und rohe Eier einzuführen.

Ausrüstung für Camper

Zelt
Das wohl wichtigste Kriterium eines islandtauglichen Zeltes: es muss sturmfest und wasserdicht (=hohe Wassersäule, wird in mm angegeben) sein! Dann sollte in die Entscheidung einfließen, ob das Zelt getragen oder im Auto transportiert wird, ob man alleine wandert oder das Zelt auf mehrere Schultern verteilt und ob man im Zelt kochen möchte (größere Apsis). Auch hier bitte wieder auf die Verarbeitung der Nähte und Reißverschlüsse achten! Die Heringe sollten so stabil sein, dass sie das Zelt auch in einem steinigen Untergrund verankern können. Da es in Island durchaus mal regnen kann, hat sich eine Plastikfolie als Zeltunterlage bewährt.

Kocher
Hier gehen die Meinungen weit auseinander, ich empfehle einen Spirituskocher mit Windschutz. Es ist zwar richtig, dass Spiritus in Island teuer ist, doch kann man ihn, im Gegensatz zu Gaskartuschen, im Flugzeug bereits mitbringen. Außerdem stinkt er nicht so wie Benzinkocher. Ein Tipp: wer auf den Zeltplätzen in Keflavík oder Reykjavík übernachtet, findet oft von Abreisenden zurückgelassene Spiritusflaschen auf dem eigens dafür aufgestellten Tisch.

Wanderstiefel
Ein ganz wichtiger Faktor zum Gelingen der Reise sind gute Wanderschuhe! Blasen und nasse Füsse verderben jede Wanderung! Hierbei lässt sich keine Marke empfehlen, man sollte sich in Fachgeschäften beraten lassen und verschiedene Modell testen. Ob Sie reine Lederschuhe oder Schuhe mit GoreTex-Lage bevorzugen, ist Geschmackssache. Wegen des oft scharfkantigen Untergrundes in Island habe ich die besten Erfahrungen mit reinen Lederschuhen gemacht, da GoreTex sehr empfindlich ist und bei der kleinsten Verletzung die Schutzfunktion nicht mehr gewährleistet ist. Lederschuhe lassen sich mit Hilfe von Stiefelfett auch leichter pflegen und neu imprägnieren. Das GoreTex-Spray ist meist sehr teuer. Der Wanderschuh sollte stabil sein, die Knöchel umschließen und eine gute Profilsohle haben.

Schlafsack und Isomatte
Auch der Schlafsack und die Isomatte wollen sorgfältig ausgewählt sein. Ob Sie zu Daune oder Kunstfaser greifen, hängt in erster Linie davon ab, ob Sie mit Zelt und Rucksack unterwegs sind oder mit einem Auto. Daunenschlafsäcke haben den Vorteil, dass sie in der Wärmeleistung noch immer unübertroffen sind. Werden sie aber einmal nass, dann ist es vorbei mit der Isolierung. Auch muss man für gute Daunenschlafsäcke oft sehr tief in die Tasche greifen. Kunstfaserschlafsäcke sind leichter als Daunen und wärmen auch im klammen Zustand noch. Generell sollte auch hier wieder eine gute Verarbeitung sowie die Wärmeleistung im Vordergrund stehen. Achten Sie darauf, dass der sogenannte Komfortbereich, der bei jedem Schlafsack angegeben wird, mindestens bis –15°C reicht. Der Extrembereich ist nicht entscheidend, da er lediglich angibt, bis zu welcher Temperatur man nicht erfriert...
Die Wahl der Isomatte ist abhängig davon, wieviel Komfort man braucht und ob jedes Gramm Gewicht zählt oder nicht. Bewährt haben sich die selbstaufblasenden Matten, da sie stärker isolieren als Schaum. Außerdem sind sie kleiner verstaubar als die klassischen Thermomatten. Allerdings sind sie auch etwas schwerer und empfindlicher. Der Untergrund, auf dem man das Zelt aufschlägt, ist oft sehr steinig, man sollte bei Verwendung einer luftgefüllten Matte darauf achten, keine zu spitzen Steine unter dem Zelt zu haben. Im Notfall sind die Matten aber leicht zu reparieren.

Rucksack
Für die Wahl des Rucksackes sollte man sich ebensoviel Zeit nehmen wie für die Auswahl von Schuhen, denn auch mit Rückenschmerzen geht es sich schlecht! Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten und probieren Sie verschiedene Rucksäcke aus. Die Gurte müssen verstellbar sein, das Hauptgewicht sollte auf den Hüften ruhen und der Hüftgurt daher gut gepolstert sein. Ein Volumen von etwa 60 l ist ausreichend, mehr als höchstens 25 kg sollte man sich nicht zumuten. Eine Regenhülle ist wasserdicht, aber etwas unhandlich. Man sollte sowieso die einzelnen Fächer mit Plastiktüten auslegen. Wenn man mit Zelt reist, kann das Gestänge an den Seiten befestigt werden, der Schlafsack lässt sich bequem im untersten Fach verstauen. Packen Sie immer so, dass sich die schweren Dinge möglichst weit oben und am Rücken befinden.

Karte und Kompass
Karten sind unerlässlich für die Orientierung. Die in diesem Buch beschriebenen Wanderungen folgen jedoch meist markierten Wanderpfaden, so dass ein Kompass nicht unbedingt nötig ist. Allerdings empfehle ich jedem Wanderer, der alleine unterwegs ist, und allen Wanderern, die pfadlos wandern, auf jeden Fall einen Kompass dabei zu haben und ihn auch benutzen zu können. Hierbei ist zu beachten, dass es in Island aufgrund seiner nördlichen Lage eine Abweichung zwischen dem magnetischen und dem geographischen Nordpol gibt. Diese sogenannte Deklinations-Korrektur muss an dem Kompass vorgenommen werden. Angaben dazu findet man in den Karten.
Die Karten von Landmælingar Íslands (www.lmi.is) sind sowohl vor Ort als auch im deutschen Buchhandel erhältlich.

Infos für Besucher

Flughafen Leifur Eiríksson:
Tourist Information Center
Flughafen Leifur Eiríksson
IS-235 Keflavík
Tel. +354 (425) 0330
Fax +354 (421) 6199
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.reykjanes.is
Internationale Korrespondenz: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Reykjanes peninsula:
Tourist Information Centre
Kjarninn - Hafnargata 57 
IS-230 Keflavík
Tel. +354 (421) 5155 
Fax +354 (421) 3150 
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
www.reykjanes.is

Reykjavik:
Tourist Information Centre - Reykjavik Complete

Aðalstræti 2
IS-101 Reykjavík
Tel. +354 (590) 1500
Fax +354 (590) 1501
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.visitreykjavik.is

Westisland:
Tourist Information Center
Brúartorg
IS-310 Borgarnes
Tel. +354 (437) 2214
Fax +354 (437) 2314
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.vesturland.is

Westfjorde:
Tourist Information Center
Aðalstræti 7
IS-400 Ísafjörður
Tel. +354 (456) 5121
Fax +354 (456) 5185
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.vestfirdir.is

Nordisland:
Tourist Information Center

Hafnarstræti 82
IS-600 Akureyri
Tel. +354 (462) 7733
Fax +354 (461) 1817
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.nordurland.is

Ostisland:
Tourist Information Center

Kaupvogur 6
IS-700 Egilsstaðir
Tel. +354 (471) 2320
Fax +354 (471) 1863
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.east.is

Südisland:
Tourist Information Center
Hafnarbraut 25
IS-780 Höfn
Tel. + 354 (478) 1500
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.east.is

Südisland:
Tourist Information Center
Sunnumörk 2-4
IS-810 Hveragerði
Tel. +354 (483) 4601
Fax +354 (483) 4604
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.sudurland.net

Insider

Das sollten Sie vermeiden:

  • Mit einem Isländer über den Walfang diskutieren
  • In Naturschutzgebieten zelten
  • Abseits der Wege durch die Landschaft fahren
  • Alleine und ohne Meldung beim nächsten Hüttenwart in einsame Gegenden aufbrechen
  • Mit Fahrzeugen ohne Allradantrieb durch Flüsse fahren
  • Egal mit welchem Fahrzeug selbst die Krossá in der Þorsmörk durchqueren
  • Die Wanderschuhe in Wanderhütten anbehalten

So gewinnen Sie Freunde:

  • Zieht Sie ein Isländer aus einer Furt, in der Sie sich festgefahren haben, können Sie ihm Ihren Dank besonders gut zeigen, wenn Sie ihm den Rum, den Sie sich eigentlich in den Tee mischen, schenken!
  • Bei gebuchter Übernachtung auf Farmen und kleinen Gästehäusern anrufen, wenn Sie bis zum Abendessen nicht da sein werden

 

Kurzinfo

15 Tage

Teilnehmerzahl: Max. 8

Termine:

02.07. - 16.07. 2019

16.07. - 30.07. 2019

30.07. - 13.08. 2019

Höhepunkte:

  • wilde Küstenstriche
  • große Vogelkolonien
  • Einblicke in die isl. Vergangenheit

Preis: 3.490 €

Wanderungen:
…dauern 4 bis 5 Stunden (bis 12km Länge) mit Höhenunterschieden bis zu 500m. Die Wanderungen sind geeignet für Wanderer mit Trittsicherheit in teilweise weglosem Gelände und normaler bis guter Kondition. Länge und Niveau einzelner Wanderungen können je nach Wandergebiet und Tagesablauf dem Gruppenbedarf angepasst werden.

Unterkünfte:
Wir übernachten in sorgfältig ausgesuchten, familiären Gästehäusern und Ferienhäusern in Mehrbettzimmern unterschiedlicher Größe im eigenen Schlafsack und bereiten unsere Mahlzeiten gemeinsam zu. Im Gästehaus Djúpavík in der Strandir-Region (Tage 11-13) übernachten wir in Doppelzimmern mit gemachten Betten und genießen die gute Küche unserer Gastgeber.

Partnerveranstalter