Zeit haben für den Inselzauber

Wenig Zeit im Bus, viel Zeit zum Wandern und Genießen – dies ist eine Reise für alle, die Zeit brauchen zum Träumen und Seele baumeln lassen!
Die Schönheiten der Südküste, ihre Wasserfälle und Strände wollen entdeckt werden. Am Ufer des Eissees Jökulsárlón können Sie träumend entlangspazieren und am endlosen schwarzen Strand das Glitzern der angespülten Eisblöcke bewundern. Der Skaftafell Nationalpark lockt als grüne Wanderoase zwischen zwei Gletscherzungen des größten europäischen Gletschers. Schließlich erkunden Sie das berühmt-berüchtigte isländische Hochland und erlauben den Farbspielen und der Weite von Landmannalaugar, Ihnen die Sprache zu verschlagen. Ein weiteres Juwel im Süden: die schroffe Bergwelt in der Þorsmörk, ein Wanderparadies ohnegleichen! Und die Fahrt hinein in diese Welt ein Abenteuer! Erst am achten Reisetag setzen Sie mit der Fähre über zu den Westmännerinseln, die Sie während der folgenden Tage genießen können. Nach Überfahrt zurück nach Island und Ankunft in Reykjavik haben Sie Zeit, durch die bunten Gassen der Stadt zu bummeln, bevor Sie am darauffolgenden Tag die Heimreise antreten.

05.-17.07. 2016


Reiseablauf

13-Tage-Tour individuell oder mit Reiseleiter

1. Tag: Anreise und Ankommen
Sie werden von Ihrer Reiseleitung am Flughafen in Keflavík erwartet und haben dann nur eine kurze Fahrt zu Ihrer Unterkunft auf der Halbinsel Reykjanes.

2. Tag: Geologische Schätze lassen uns staunen (1 Std. Wanderung)
Heute erkunden wir den sogenannten „Goldenen Kreis“: Zunächst besuchen wir die alte Thingstätte der Wikinger Þingvellir, zugleich Nahtstelle zwischen eurasischer und amerikanischer Erdplatte. Auf einem Spaziergang erkunden die Allmännerschlucht. Dann geht es weiter ins Gebiet der heißen Quellen und zum Geysir. Auch die übrigen Erscheinungen in diesem Hochtemperaturgebiet bezaubern mit ihren bunten Farben. Schließlich lassen wir uns viel Zeit, um den berühmten “goldenen Wasserfall” Gullfoss zu bewundern. 2 Übernachtungen am Laugarvatn.

3. Tag: Badeparadies in den Bergen: Reykjadalur (3 Std. Wanderung, +/- 200 Hm)
Schon allein der Weg in die Berge ist wunderschön: Hinter dem Städtchen Hveragerði, der Treibhaushauptstadt Islands, windet sich der Wanderweg in die Berge hinauf. Begleitet von heißen Dämpfen gelangen wir schließlich an einen Flußlauf, in dem sich geothermal erhitzes Wasser mit kalten Zuläufen aus den Bergen mischt und so eine wunderbare, natürliche Badestelle erschaffen hat. Ein eigens für die Badenden gebauter Holzsteg macht das Bad sehr komfortabel und bietet bei jedem Wetter eine Belohnung für den vorherigen Anstieg!

4. Tag: Vielseitige Südküste - Strände und Museen
Heute lassen wir uns überraschen von der Vielseitigkeit der Südküste Islands: Wir besuchen das schönste Museum Islands bei Skogar mit alten isländischen Häusern und vielen Gebrauchsgegenständen aus allen Jahrzehnten. Gleich nebenan schickt der gewaltige Wasserfall Skógafoss seine Gischt in große Höhen. Wilde schwarze Sand- und Kiesstrände mit gewaltiger Brandung bei Reynisdrangar locken am Nachmittag zur Erkundung. 2 Übernachtungen bei Vik.

5. Tag: Gletscherlagune und Skaftafell Nationalpark (3 Std. Wanderung, +/- 290 Hm)
Unser Tagesausflug führt zunächst zum Eissee Jökulsárlón. Hier gibt es die Gelegenheit, sich mit einem Boot den treibenden Eisschollen auf der Lagune zu nähern. Gemeinsam erkunden wir zu Fuß das Ufer. Der Gletscher kalbt zum Greifen nah, nur 300 m trennen die Gletscherfront vom offenen Meer. Große Eisblöcke treiben ins Meer und bleiben am schwarzen Strand liegen, eine unwirkliche, einmalige Landschaft wird so erschaffen. Am Strand lassen wir uns Zeit, um die seltsame, fast mystische Stimmung zu genießen, fernab der vielen Busse, die auf ihrer Rundfahrt nur für die Dauer einer Bootstour halten. Die Fahrt zum Eissee führt durch ein riesiges Lavafeld, das von weichem Moos bewachsen ist.
Am Nachmittag besuchen wir den Skaftafell Nationalpark. Zwischen zwei Gletscherzungen wandern wir zu herrlichen Aussichtspunkten und zum Wasserfall Svartifoss, der über Basaltsäulen herabstürzt.

6. Tag: Farbtopf im Isländischen Hochland: Landmannalaugar (2,5 Std. Wanderung, +/- 150 Hm)
Den heutigen Tag verbringen wir ausnahmslos im Hochland! Schon die Hinfahrt ist abenteuerlich und aufregend: wir queren mehrere Flüsse, meist ohne Brücke. Die Landschaft ändert sich nach jeder Wegesbiegung. Angekommen im Tal von Landmannalaugar wandern wir durch das schwarz glänzende Obsidianlavafeld, umgeben von malerischen bunten Rhyolithbergen, vorbei an Schwefelquellen und einer Ebene, die mit Wollgras ausgefüllt ist. Dann folgen wir der „grünen Schlucht“ zurück zum Ausgangspunkt, wo uns die natürlich warme Lagune, die dem Gebiet auch zu ihrem Namen verhalf (Landmannalaugar = heiße Bäder der Landmänner), zu einem Bad einlädt. 2 Übernachtungen in Hvolsvöllur.

7. Tag: Thors Grenzmark im Reich der Eisriesen: Þorsmörk (3 Std. Wanderung, +/- 300 Hm)
Heute erwartet uns wieder eine ganz besondere Landschaft: mit dem extra hochgelegten Linienbus fahren wir durch Islands tiefste Furten hinein in die Þorsmörk, in der wir den ganzen Tag wandernd verbringen können. Der mächtige Gletscher Eyjafjallajökull dominiert das Felsental: er schickt Gletscherzungen bis an die Wanderpfade und formt mit seinen Schmelzwässern ein riesiges Netz aus Wasserläufen, deren Verlauf und Größe ständig wechseln. Eine Herausforderung für alle Fahrzeuge! Die Wanderpfade führen hinauf auf die grünen Felshänge und bieten einen herrlichen Blick auf diese wie gemalt wirkende Fluss- und Sanderlandschaft.

8. Tag: Westmännerinseln, wir kommen! (2 Std. Wanderung, +/- 180 Hm)
Das neu eröffnete Lava Center in Hvolsvöllur ist eines der besten Museen rund um die Vulkanologie, das ich je besucht habe! Anschaulich, hochmodern und interaktiv werden Zusammenhänge erklärt. Das private Besucherzentrum rund um die Eruption des Eyjafjallajökull im Jahre 2010 bietet eine filmische Dokumentation aus der Sicht einer Farmerfamilie – sehr persönlich, sehr ergreifend – eine sehr sehenswerte Ergänzung zum wissenschaftlichen Lava Center.
Kurze Fahrt zum Hafen, an dem die Fähre Herjólfur ablegt. Sie bringt uns in einer knappen halben Stunde hinüber zu den Westmännerinseln, nach Heimaey – Heimatinsel! Hier können Sie dann entspannen, die folgenden 4 Tage muss kein Koffer gepackt werden!
4 Übernachtungen auf Heimaey.

9. Tag: Vulkanexpedition (2 Std. Wanderung, +/- 180 Hm)
Wir erklimmen den 1973 entstandenen und noch warmen Vulkan Eldfell, genießen den Blick zurück zu Islands Südküste und den Einblick in die Lebendigkeit der Erde.
Am Nachmittag besteht die Möglichkeit zu einer Bootstour rund um die Insel oder zu einem Besuch des Museums Eldheimar, in dem Sie einen lebendigen Einblick in die Geschehnisse von 1973 bekommen.

10. Tag: Grüne Steilküste im Westen (3 Std. Wanderung, geringe Höhenunterschiede)
Die Westküste von Heimaey bietet einen herrlichen Küstenpfad durch Gras und am Strand entlang. Immer wieder erhalten wir Einblicke in die vulkanische Vergangenheit der Insel. Verborgen für die Bustouristen erkunden wir einen Küstenabschnitt mit seltsamen Steinformationen.
Außerdem gibt es hier die besten Möglichkeiten, die lustigen Lundis (Papageitaucher) zu beobachten (und von Schafen beobachtet zu werden)!

11. Tag: Piratenüberfall im 17. Jahrhundert (3 Std. Wanderung, +/- 120 Hm)
Der Sæfjall und die Südküste Heimaeys stehen heute auf dem Programm: dieser Vulkan entstand vor 6000 Jahren in spektakulärer Art und Weise. Hier war es auch, wo die Piraten aus Algerien 1627 an Land gingen ... ein schicksalhafter Tag für die Inselbevölkerung! Auch hier werden wir hoffentlich wieder Lundis sehen. Falls noch nicht an einem der vorigen Tage geschehen, besteht am Nachmittag/Abend noch die Möglichkeit, die Felsen im Norden der Insel zu erklimmen (je nach Kondition und Schwindelfreiheit können Sie unter verschiedenen Wegen wählen), hier bieten sich die schönsten Ausblicke über Heimaey und die anderen Westmännerinseln bis hinüber nach Surtsey. Oder aber Sie statten dem schönen Schwimmbad oder dem Heimatmuseum einen Besuch ab oder trinken am Hafen einen Cappuccino und träumen.

12. Tag: Abschied von der Heimatinsel – die Großstadt lockt
Rückfahrt nach Island mit der Fähre. Nach Ankunft in Reykjavik machen wir zunächst gemeinsam einen Rundgang zu einigen historisch bedeutsamen Orten der Stadt, danach haben Sie Zeit, durch die bunten Gassen der Stadt zu bummeln. Am Abend suchen wir uns ein Restaurant für ein gemeinsames Abschiedsessen und fahren danach zu unserer Unterkunft in der Nähe des Flughafens.
Übernachtung auf Reykjanes.

13. Tag: Abschied nehmen
Transfer zum Flughafen und Heimreise.

Reisekosten

Damit Sie eine ungefähre Vorstellung davon bekommen, was Unterkunft und Transport, die beiden Eckpfeiler eines gelungenen Urlaubs, kosten, hier eine Übersicht über die Möglichkeiten und Preise, Stand 2016:

Unterkunft (pro Person):
A Zimmer mit eigenem Bad und Frühstück (DZ ab 120 €, EZ ab 175 €), manchmal ist eine Gästeküche zur Nutzung vorhanden
B Zimmer mit Frühstück, mehrere Zimmer teilen sich ein Bad, meist ist eine Gästeküche zur Nutzung vorhanden (DZ ab 85 €, EZ ab 130 €)
C Schlafsackunterkunft, meist Mehrbettzimmer, Gästeküche zur Benutzung vorhanden, Gemeinschaftsbad, Frühstück oft zubuchbar (ab 50 €)
D Ferienhaus: mit Schlafsack oder gemachten Betten, meist Holzhütte mit Bad und Küche, manchmal mit eigenem Hot Pot (ab ca. 100€ pro Übernachtung)
E Zelt
Für alle Unterkünfte gilt: auch innerhalb der Kategorien gibt es Unterschiede hinsichtlich der Ausstattung.

Transport:
A Campervan ab 180 €/Tag
B Mietwagen, Allradantrieb ab 161 €/Tag
C Mietwagen, Kleinwagen ab 82 €/Tag
D Buspass
Dabei spielt natürlich eine Rolle, in welcher Zeit Sie reisen und bei den Autopreisen auch die Mietdauer. Diese Auflistung bezieht sich auf eine Mietdauer ab 14 Tagen in der Hochsaison.

Tipps & Hinweise


Gästeinfos rund um unsere Islandreisen

  • Island wirkt auf der Landkarte zunächst recht klein, doch das täuscht. Daher sind auch je nach Reiseroute längere Fahrtzeiten nicht zu umgehen. An den Tagen, an denen wir auch mal größere Entfernungen zurücklegen müssen, unterbrechen wir die Fahrt aber immer wieder mit kurzen Stopps und Spaziergängen. Dafür haben wir dann auch Tage, an denen wir nur wenig oder gar nicht fahren müssen.

  • Übernachtung auf dieser Reise in kleinen Unterkünften mit Doppelzimmern und geteilten Bädern.

  • Es gibt nur Doppelzimmer. Die Buchung eines Einzelzimmers ist auf dieser Reise leider nicht möglich! Wir nehmen jedoch Buchungen für Einzelplätze in Doppelzimmern entgegen, solange diese zur Verfügung stehen. Sollte sich bis zwei Wochen vor Abreise kein/e Doppelzimmerpartner/in gefunden haben, gilt Ihre Anmeldung in diesem Fall jedoch wie für ein Einzelzimmer und es ist ein Zuschlag in Höhe von 369,- Euro zu zahlen. Die Rechnungsstellung für den Einzelzimmerzuschlag erfolgt in diesem Fall erst zwei Wochen vor Abreise und die Rechnung wird Ihnen mit den Reiseunterlagen zugestellt.

  • Um so flexibel wie möglich zu sein, suchen Sie zum Abendessen (oder auch einmal mittags) gemeinsam ein Restaurant auf, oder, falls eine Gästeküche in der Unterkunft vorhanden ist, kann auch gekocht werden, gemeinsam oder auch individuell. Sie sollten hierfür etwa 30,- bis 45,- Euro pro Tag einkalkulieren.

  • Bedingt durch veränderte Weg- und Wetterverhältnisse kann es vor Ort zu spontanen Programmänderungen kommen.

  • Als Mindestschutz empfehlen wir den Abschluss einer Reiserücktritts-Versicherung (RRV)! Sinnvoll ist auch die Kombination mit einer Reiseabbruch-Versicherung (RRV-Topschutz), da die Kosten, die Ihnen beispielsweise bei einer überraschenden Reiseverlängerung aufgrund eines Vulkanausbruches wie im Jahr 2010, entstehen, abgesichert wären. Das RundumSorglos-Paket bietet Ihnen einen weiteren sinnvollen Reiseschutz mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber den Einzelversicherungen. Der Abschluss aller Versicherungspakete mit integrierter RRV ist bis spätestens 14 Tage nach Zugang der schriftlichen Reisebestätigung möglich. Unser Versicherungspartner ist die ERV. Infos zu den Versicherungsarten und den Tarifen sowie die Möglichkeit der Buchung finden Sie unter "TIPPS & INFOS". Gerne beraten wir Sie auch telephonisch.

  • Die Reisen können bei nicht erreichter Mindestteilnehmerzahl bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn abgesagt werden. Um die Gefahr einer Absage zu minimieren, machen wir die Durchführung der Reise auch bei geringerem Anmeldestand bis zur oben genannten Frist möglich. Hierzu ist ein "Kleinstgruppenzuschlag" zur anteiligen Kostendeckung nötig. Sollte dieser Fall eintreten, werden Sie etwa 5 Wochen vor Reisebeginn um Ihre Zustimmung gebeten. Sollte die Mindestteilnehmerzahl bis zum Reisebeginn nachträglich erreicht werden, fallen diese Kosten natürlich nicht an.

  • Kleidung: Generell ist die Zwiebelschicht für Island empfehlenswert: Ganz nach dem Motto „Dir gefällt das Wetter nicht? Dann warte ein Viertelstündchen!“ kann das Wetter oft sehr schnell wechseln, und zwar in beide Richtungen. Da ist es gut, wenn man über dem Funktionsshirt eine Fleecejacke und eine wind- und regendichte Wanderjacke trägt. Je nach Wetter kann man sich dann schnell anpassen. Absolutes Tabu für aktive Wanderer sind Kleidungsstücke aus Baumwolle, da sie die einmal aufgenommene Feuchtigkeit, ob von innen oder außen, nur langsam wieder abgeben. Dann schützt kein noch so dicker Fleece vor der Kälte. Achten Sie bei der Regenbekleidung auf die Qualität des Materials und die Verarbeitung der Nähte! Und auch wenn Sie Schal und Mütze nicht brauchen, da sich ein perfekter Sommertag an den nächsten reiht, Sie würden sich umso mehr ärgern, sie nicht mitgenommen zu haben, wenn es Sie doch mal kalt erwischt. Hier können Sie sich eine Liste mit Empfehlungen für Ihre Reisetasche ausdrucken.

  • Wanderstiefel: Ein ganz wichtiger Faktor zum Gelingen der Reise sind gute Wanderschuhe! Blasen und nasse Füsse verderben jede Wanderung! Hierbei lässt sich keine Marke empfehlen, man sollte sich in Fachgeschäften beraten lassen und verschiedene Modell testen. Ob Sie reine Lederschuhe oder Schuhe mit GoreTex-Lage bevorzugen, ist Geschmackssache. Wegen des oft scharfkantigen Untergrundes in Island habe ich die besten Erfahrungen mit reinen Lederschuhen gemacht, da GoreTex sehr empfindlich ist und bei der kleinsten Verletzung die Schutzfunktion nicht mehr gewährleistet ist. Lederschuhe lassen sich mit Hilfe von Stiefelfett auch leichter pflegen und neu imprägnieren. Das GoreTex-Spray ist meist sehr teuer. Der Wanderschuh sollte stabil sein, die Knöchel umschließen und eine gute Profilsohle haben.

  • Telephonieren:
    Vorwahl für Island: 00354
    Auslandsauskunft: Tel. 115
    Auskunft Inland: Tel. 118
    Plant man einen längeren Aufenthalt in Island, so lohnt es sich, eine isländische Simkarte ins Mobiltelephon einzulegen. Hierzu braucht man allerdings den Code des eigenen Telephones, da diese grundsätzlich gesperrt sind. Ist das Telephon jünger als drei Jahre, so kostet die Entsperrung eine Gebühr von etwa 100 EURO. Also lieber ein altes Mobiltelephon mitnehmen und am besten schon vor der Abreise entsperren.

  • Die isländische Währung heißt "Króna". Kreditkarten sind in Island sehr verbreitet. Selbst bei kleinsten Beträgen bezahlen die Isländer oft mit Karte. Die gängigsten Karten sind MASTERCARD und VISA. Nahezu überall in Island werden EC-Karten angenommen.
    Es ist ratsam, sein Geld erst in Island umzutauschen, da die deutschen Umtauschkurse nicht immer vorteilhaft sind. Geld kann man in jeder beliebigen Bank in Island umtauschen. Den günstigen Kurs hat das Hotel Loftleiðir. Die Banken sind Montag bis Freitag von 9.15-16 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Öffnungszeiten kann Geld auch bei der "The Change Group", Bankastræti 2 in Reykjavík gewechselt werden (Öffnungszeiten: 8.30-20 Uhr).
    Über den aktuellen Wechselkurs kann man sich informieren unter www.islandsbanki.is

  • Phototipps: Island bietet aufgrund seiner Vielseitigkeit und der ständig wechselnden Lichtbedingungen perfekte Voraussetzungen für Profi- und Hobbyphotographen! Ob analog oder digital bleibt Geschmackssache, unverzichtbar ist aber der Einsatz lichtstarker Objektive. Auch die Wahl der Brennweiten hängt davon ab, ob man auch mal Großaufnahmen von Vögeln machen oder ob man nur Landschaftsaufnahmen machen möchte. Der Einsatz eines Stativs erfordert bei den schwierigen Windverhältnissen in Island viel Geduld.
    Aufgrund der hohen UV-Strahlung ist ein Skylight- oder UV-Filter unverzichtbar. Denken Sie auch an Ersatzbatterien.
    Wenn Sie in Solfatarengebieten photographieren, lassen Sie die Kameralinsen wegen der aggressiven Schwefeldämpfe nicht über einen längeren Zeitraum offen. Bei Fahrten über das Hochland und über die Sanderflächen an der Südküste sollte die Ausrüstung staubdicht verpackt sein.

Infos über die Region

Verkehrs- und Straßenverhältnisse
Die Ringstraße oder auch Nr.1, die Island umrundet (Gesamtlänge 1.389 km), ist mittlerweile bis auf wenige Teilabschnitte im Nordosten und Osten asphaltiert. Auch die Hochlandstrecken Kjölur und Sprengisandur haben (glücklicherweise oder leider?) einen Großteil ihres abenteuerlichen Charakters eingebüßt, da sie jedes Jahr im Juni neu mit Schotter aufgeschüttet und in den Folgemonaten regelmäßig gewartet werden. Auf den Schotterpisten muss man sehr vorsichtig fahren, da man schnell rutscht. Auf schmalen Straßen sowie an Brücken müssen sich die Fahrer beider Richtungen einigen, doch es gilt das Gesetz „wer zuerst auf der Brücke ist, darf fahren“. Vorsicht auch bei Straßenhügeln! Fahren Sie langsam und möglichst weit rechts auf die Kuppe zu. Die Hügel werden angekündigt mit dem Schild „blindhæð“ (=blindhaith). Immer wieder blockieren Schafe den Weg. Hupen Sie kräftig, bis die Tiere die Straße verlassen, wobei sie oft sehr hartnäckig sind. Vorsicht, wenn sich das Mutterschaf nicht auf derselben Straßenseite befindet wie die Lämmer, sie könnten Ihnen vor’s Auto laufen!

Auf Islands Straßen beträgt die Höchstgeschwindigkeit in Siedlungen 50 km/h, auf Schotterstraßen und mit Hänger generell 80 km/h und auf Asphaltstraßen 90 km/h. Das Gesetz schreibt vor, die Scheinwerfer Tag und Nacht eingeschaltet zu haben. Gurtpflicht gilt für alle Passagiere, sowohl auf den Vorder-, als auch auf den Rücksitzen. Jegliches Fahren abseits markierter Wege/Pisten ist strengstens verboten.

Hochlandpisten
Die Hochlandpisten sind mindestens bis Mitte Juni, da die Schneeschmelze und einzelne Schneefelder sie noch unpassierbar machen. Aktuelle Informationen über den Straßenzustand erhält man in Reisebüros, im Tourismusbüro oder beim Isländischen Straßenverkehrsamt in Reykjavík (Tel. +354-1777, tägl. von 8.00-16.00 Uhr) Die Internetseite www.vegag.is informiert ausführlich über den Straßenzustand und die ungefähren Öffnungsdaten der Pisten.

Tankstellen
Die meisten Tankstellen in größeren Ortschaften sind täglich bis etwa 23.30 Uhr geöffnet. In anderen Landesteilen, wo Zapfsäulen teilweise privat betrieben werden und Sie erst am Hof klopfen müssen, um tanken zu können, sind die Öffnungszeiten variabel. Außerhalb der Öffnungszeiten sind an den meisten Tankstellen in größeren Ortschaften Selbstbedienungs-Zapfsäulen vorhanden, die sowohl Banknoten als auch Guthaben- und/oder Kreditkarten annehmen. Eine kostenfreie Autowäsche lässt sich ebenfalls an den größeren Tankstellen vornehmen.

Klima und Reisezeit
Dank des Golfstromes hat Island ein gemäßigteres Klima als für den Breitengrad vermutet. Die Winter sind verhältnismäßig mild, die Sommer meist frisch.

Beste Reisezeit sind die Sommermonate Juli und August. In dieser Zeit wird es in Island auch nicht dunkel, sondern nur dämmrig. Das Wetter ist aber auch im Sommer unberechenbar: von 25°C bis hin zu kalten Regengüssen und sogar Schnee (im Hochland) ist alles möglich. Generell regnet es im Süden der Insel mehr als im Norden, wobei die Westmännerinseln meist weniger Regen abbekommen.

Man sollte sich also mit der entsprechenden Kleidung darauf einstellen. Die jeweils aktuelle Wettervorhersage in Englisch kann man abfragen unter der Telephonnummer +354 (902) 0600 + 44.

Mit dem Bus durch Island
Busexkursionen mit einer Dauer von einigen Stunden bis hin zu mehreren Tagen bieten folgende Unternehmen an:

Reykjavík Excursions
Vesturvör 6 (Hauptbüro)
IS-200 Kópavogur
Tel. +354 (580) 5400
Fax +354 (564) 4776
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.re.is

Iceland Excursions Allrahanda
Funahöfði 17
IS-110 Reykjavík
Tel. +354 (540) 1313
Fax +354 (540) 1310
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.icelandexcursions.is

Wer den Bus lediglich als Fortbewegung nutzen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten: Zum einen können die einzelnen Fahrten spontan gemacht und bezahlt werden. Aktuelle Busfahrpläne finden Sie bei BSÍ Travel www.bsi.is

Außerdem gibt es Buspässe für Rundreisen und kürzere Strecken. Hier können Sie wählen unter zwei verschiedenen Arten:

Mit dem Rundreisepass können Sie auf einer festgelegten Strecke die Fahrt beliebig oft und lange unterbrechen.

Mit einem Zeitpass können Sie innerhalb des festgelegten Streckennetzes und des Gültigkeitszeitraums die Busse frei nutzen.

Weitere Infos hierzu finden Sie unter www.nat.is.

Trampen
Das beliebte und vor allem günstige Fortbewegungsmittel ist mittlerweile weit verbreitet in Island. Manche Autofahrer zucken allerdings zusammen bei den Mengen Gepäck, die so mancher Wanderer mit sich trägt. Doch gerade in etwas einsameren Landesteilen halten Isländer wie auch Touristen oft an.

Isländisch
Isländisch ist eine germanisch-nordische Sprache, die vermutlich seit der Besiedlung durch die Wikinger aus Skandinavien weitgehend unverändert geblieben ist. In den Städten spricht und versteht fast jeder englisch, lediglich auf abgelegen Höfen kann es zu Verständigungsproblemen kommen. Doch da die Isländer sehr hilfsbereit und höflich sind, reichen Hände und Füße auch dann meist aus. Künstlerisch Begabte können sich mit Zeichnungen verständlich machen. Zwei spezielle Buchstaben kommen im Isländischen vor: Þ/þ wird hart wie das th im engl. "thing" ausgesprochen; Ð/ð wie ein stimmhaftes th im engl. "mother".

Weitere Ausspracheregeln:
á wie „au“ Ásbyrgi
é wie „je“ ég (ich)
ú wie „u“ Húsavík
ó wie „ou“ Jökulsarlón (wie engl. flow)
u wie „ü/ö“ Akureyri
æ wie “ai” Snæfell
ll wie “tl” Eldfell, Vatnajökull
ei wie “ey” Heimaey
au wie “oi” Landmannalaugar

Viele Isländer stellen sich stur, wenn man die Ortsbezeichnungen absolut falsch ausspricht. Selbst bei korrekter Aussprache stört dann oft noch die Betonung. Außerdem: macht es nicht Spaß, diese uralte Sprache kennenzulernen? Es reicht ja schon, wenn man nicht “Gullfoss” sagt wie die meisten Touristen, sondern “Gütlfoss” , nicht “Godafoss”, sondern “Gothafoss” und nicht “Thingvellir”, sondern “Thingvetlir”. Mit ein wenig Übung abends im Zelt geht das schon bald wie von selbst!

Übernachten in Island

Übernachtung auf dem Bauernhof
Isländische Farmen im ganzen Land bieten "Ferien auf dem Bauernhof". Neben Unterkunft und Verpflegung können Gäste aus einer breiten Palette an Freizeitangeboten wählen, darunter Reiten, Angeln, Segeln, Gletschertouren, Schaf- und/ oder Pferdeabtrieb, sowie Baden in Hot Pots und Schwimmen in eigenen oder nahegelegenen Schwimmbädern. Die Anzahl und Ausstattung der Zimmer variiert von Hof zu Hof. Vom Haupthof abseits gelegene Hütten werden gewöhnlich für jeweils eine Woche vermietet. Der Verband „Farm Holidays“ bietet auch komplette Pakete mit Übernachtungsgutscheinen an sowie Rundreisen mit Leihwagen und vorgebuchten Übernachtungen auf den Höfen. Ausführliche Informationen bei:

Icelandic Farm Holidays
Siðumúli 13
IS-108 Reykjavík
Tel. +354 (570) 2700
Fax +354 (570) 2799
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.farmholidays.is

Jugend- und Familienherbergen
Die 30 Jugend- und Familienherbergen Islands haben keine Altersbegrenzung. Hier kann man preiswert (Gäste ohne DJH-Ausweis um die 1800 ISK) in sauberen Unterkünften übernachten. Allerdings sollte man vor allem die Übernachtung in Reykjavík bereits mehrere Wochen im Voraus buchen, da die Jugendherberge als Ankunfts- und Abflugherberge dient und gerade in den Sommermonaten oft ausgebucht ist. In den Gemeinschaftsküchen der Herbergen wurde schon so mancher Insider-Tipp weitergegeben. Ein Verzeichnis aller Jugendherbergen finden Sie unter:

Icelandic Youth Hostel Association
Sundlaugarvegur 34
IS-105 Reykjavík
Tel. +354 (553) 8110
Fax +354 (588) 9201
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.hostel.is

Schlafsackunterkünfte
Neben den Jugendherbergen gibt es eine Vielzahl an Schlafsackunterkünften, deren Ausstattung und Preis in etwa dem der Herbergen entspricht. Auch auf Bauernhöfen kann man preisgünstig übernachten. (siehe Icelandic Farm Holidays)

Edda-Hotels
Diese Hotels sind nur in den Sommermonaten für Urlauber geöffnet. Im übrigen Jahr sind dies Internatsunterkünfte für isländische Schüler. Dementsprechend sind sie zweckmäßig ausgestattet, mit oft großen Speisesälen. Eine Übernachtung im Doppelzimmer kostet um die 4000 ISK. Informationen und ein Hotelverzeichnis findet man unter

Eddahotel
Skipholt 50c
101 Reykjavík
Tel. +354 (562) 4000
Fax +354 (562) 4001
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.hoteledda.is

Hotels
Ganzjährig geöffnete große Hotels gibt es in Island nur in den größeren Städten. Icelandair, Fosshotel und Keyhotel betreiben mehrere Hotels rund um die Insel. Für die Übernachtungen muss der Urlauber etwas tiefer in die Tasche greifen, mit Preisen zwischen 7000 und bis zu 20.000 ISK im Doppelzimmer muss man rechnen, bei Internetbuchungen gibt es manchmal einen Nachlass.

Campingplätze
Die rund 125 Zeltplätze in Island sind je nach Lage von Juni bis Ende August oder Mitte September bewirtschaftet. Je nach Ausstattung, die sich in entlegenen Gebieten auf eine Toilette und fließendes Wasser beschränken kann, schwanken die Preise für eine Übernachtung zwischen 450 und 700 ISK. Viele Zeltplätze sind in den letzten Jahren modernisiert worden, so dass der Wanderer oft Waschmaschinen und Trockner oder zumindest Trockenschränke vorfindet. Für die warme Dusche muss man häufig um die 200 ISK zahlen.

Reisende werden gebeten, stets ausgeschriebene Campingplätze zu benutzen, wenn diese vorhanden sind. Andernfalls ist es - das Einverständnis des Grundstückbesitzers vorausgesetzt - Einzelwanderern erlaubt, für eine Nacht ihr Zelt auch in einsamen Gegenden aufzuschlagen. Hierbei werden die Camper jedoch gebeten, auf die Vegetation Rücksicht zu nehmen und keinen Müll zu hinterlassen. Grundsätzlich verboten ist das wilde Campieren in Naturschutzgebieten.

Wanderhütten
Die Wanderhütten in Island verteilen sich über die ganze Insel, die meisten findet man aber im Hochland. Manche der Hütten stehen nur Mitgliedern des Wandervereins offen, generell sollte man aber während der Sommermonate im Vorhinein die Übernachtung buchen. Über eine Küche verfügen die Hütten meist nicht, jeder kocht hier mit seinem Kocher sein eigenes Süppchen. Informationen und ein Verzeichnis der Hütten finden Sie unter:

Isländischer Wanderverein
Touring Club of Iceland
Ferðafelag
Mörkin 6
108 Reykjavík
Tel. +354 (568) 2533
Fax +354 (568) 2535
www.fi.is

Útivist Berg und Wanderhütten
Hallveigarstigur 1
101 Reykjavík
Tel. +354 (561) 4330
Fax +354 (561) 4606
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
www.utivist.is

Zeit
Das ganze Jahr über herrscht in Island Greenwich-Zeit (GTM). Die Zeitverschiebung zu Deutschland beträgt im Sommer 2 Stunden, im Winter 1 Stunde (zurück).

Visum und Zollbestimmungen Island
Ein Visum ist für die Einreise nach Island nicht notwendig.

Die Einfuhr von alkoholischen Getränken ist auf folgende Mengen beschränkt:

1 l Hochprozentiges und 1 l Wein
oder 1 l Hochprozentiges und 6 l Bier
oder 1 l Wein und 6 l Bier
oder 2,25 l Wein

Außerdem dürfen 200 Zigaretten oder 250g Tabak eingeführt werden.

Verboten ist die Einfuhr von Angler- und Reiterbekleidung, die bereits genutzt wurde. Diese sind vor der Einreise gründlichst zu desinfizieren. Bitte halten Sie die schriftliche Bestätigung der Desinfektion am Zoll bereit. Es dürfen keine Tiere mitgebracht werden ohne Erlaubnis des Landwirtschaftsministeriums. Medikamente dürfen nur für einen Einnahmezeitraum von 100 Tagen eingeführt werden. Andernfalls ist eine ärztliche Bestätigung notwendig. Weiterhin ist es verboten, Blumen und Blumensamen, Drogen und Waffen, rohe Fleisch- und Milchprodukte und rohe Eier einzuführen.

Ausrüstung für Camper

Zelt
Das wohl wichtigste Kriterium eines islandtauglichen Zeltes: es muss sturmfest und wasserdicht (=hohe Wassersäule, wird in mm angegeben) sein! Dann sollte in die Entscheidung einfließen, ob das Zelt getragen oder im Auto transportiert wird, ob man alleine wandert oder das Zelt auf mehrere Schultern verteilt und ob man im Zelt kochen möchte (größere Apsis). Auch hier bitte wieder auf die Verarbeitung der Nähte und Reißverschlüsse achten! Die Heringe sollten so stabil sein, dass sie das Zelt auch in einem steinigen Untergrund verankern können. Da es in Island durchaus mal regnen kann, hat sich eine Plastikfolie als Zeltunterlage bewährt.

Kocher
Hier gehen die Meinungen weit auseinander, ich empfehle einen Spirituskocher mit Windschutz. Es ist zwar richtig, dass Spiritus in Island teuer ist, doch kann man ihn, im Gegensatz zu Gaskartuschen, im Flugzeug bereits mitbringen. Außerdem stinkt er nicht so wie Benzinkocher. Ein Tipp: wer auf den Zeltplätzen in Keflavík oder Reykjavík übernachtet, findet oft von Abreisenden zurückgelassene Spiritusflaschen auf dem eigens dafür aufgestellten Tisch.

Wanderstiefel
Ein ganz wichtiger Faktor zum Gelingen der Reise sind gute Wanderschuhe! Blasen und nasse Füsse verderben jede Wanderung! Hierbei lässt sich keine Marke empfehlen, man sollte sich in Fachgeschäften beraten lassen und verschiedene Modell testen. Ob Sie reine Lederschuhe oder Schuhe mit GoreTex-Lage bevorzugen, ist Geschmackssache. Wegen des oft scharfkantigen Untergrundes in Island habe ich die besten Erfahrungen mit reinen Lederschuhen gemacht, da GoreTex sehr empfindlich ist und bei der kleinsten Verletzung die Schutzfunktion nicht mehr gewährleistet ist. Lederschuhe lassen sich mit Hilfe von Stiefelfett auch leichter pflegen und neu imprägnieren. Das GoreTex-Spray ist meist sehr teuer. Der Wanderschuh sollte stabil sein, die Knöchel umschließen und eine gute Profilsohle haben.

Schlafsack und Isomatte
Auch der Schlafsack und die Isomatte wollen sorgfältig ausgewählt sein. Ob Sie zu Daune oder Kunstfaser greifen, hängt in erster Linie davon ab, ob Sie mit Zelt und Rucksack unterwegs sind oder mit einem Auto. Daunenschlafsäcke haben den Vorteil, dass sie in der Wärmeleistung noch immer unübertroffen sind. Werden sie aber einmal nass, dann ist es vorbei mit der Isolierung. Auch muss man für gute Daunenschlafsäcke oft sehr tief in die Tasche greifen. Kunstfaserschlafsäcke sind leichter als Daunen und wärmen auch im klammen Zustand noch. Generell sollte auch hier wieder eine gute Verarbeitung sowie die Wärmeleistung im Vordergrund stehen. Achten Sie darauf, dass der sogenannte Komfortbereich, der bei jedem Schlafsack angegeben wird, mindestens bis –15°C reicht. Der Extrembereich ist nicht entscheidend, da er lediglich angibt, bis zu welcher Temperatur man nicht erfriert...
Die Wahl der Isomatte ist abhängig davon, wieviel Komfort man braucht und ob jedes Gramm Gewicht zählt oder nicht. Bewährt haben sich die selbstaufblasenden Matten, da sie stärker isolieren als Schaum. Außerdem sind sie kleiner verstaubar als die klassischen Thermomatten. Allerdings sind sie auch etwas schwerer und empfindlicher. Der Untergrund, auf dem man das Zelt aufschlägt, ist oft sehr steinig, man sollte bei Verwendung einer luftgefüllten Matte darauf achten, keine zu spitzen Steine unter dem Zelt zu haben. Im Notfall sind die Matten aber leicht zu reparieren.

Rucksack
Für die Wahl des Rucksackes sollte man sich ebensoviel Zeit nehmen wie für die Auswahl von Schuhen, denn auch mit Rückenschmerzen geht es sich schlecht! Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten und probieren Sie verschiedene Rucksäcke aus. Die Gurte müssen verstellbar sein, das Hauptgewicht sollte auf den Hüften ruhen und der Hüftgurt daher gut gepolstert sein. Ein Volumen von etwa 60 l ist ausreichend, mehr als höchstens 25 kg sollte man sich nicht zumuten. Eine Regenhülle ist wasserdicht, aber etwas unhandlich. Man sollte sowieso die einzelnen Fächer mit Plastiktüten auslegen. Wenn man mit Zelt reist, kann das Gestänge an den Seiten befestigt werden, der Schlafsack lässt sich bequem im untersten Fach verstauen. Packen Sie immer so, dass sich die schweren Dinge möglichst weit oben und am Rücken befinden.

Karte und Kompass
Karten sind unerlässlich für die Orientierung. Die in diesem Buch beschriebenen Wanderungen folgen jedoch meist markierten Wanderpfaden, so dass ein Kompass nicht unbedingt nötig ist. Allerdings empfehle ich jedem Wanderer, der alleine unterwegs ist, und allen Wanderern, die pfadlos wandern, auf jeden Fall einen Kompass dabei zu haben und ihn auch benutzen zu können. Hierbei ist zu beachten, dass es in Island aufgrund seiner nördlichen Lage eine Abweichung zwischen dem magnetischen und dem geographischen Nordpol gibt. Diese sogenannte Deklinations-Korrektur muss an dem Kompass vorgenommen werden. Angaben dazu findet man in den Karten.
Die Karten von Landmælingar Íslands (www.lmi.is) sind sowohl vor Ort als auch im deutschen Buchhandel erhältlich.

Infos für Besucher

Flughafen Leifur Eiríksson:
Tourist Information Center
Flughafen Leifur Eiríksson
IS-235 Keflavík
Tel. +354 (425) 0330
Fax +354 (421) 6199
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www.reykjanes.is
Internationale Korrespondenz: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Reykjanes peninsula:
Tourist Information Centre
Kjarninn - Hafnargata 57 
IS-230 Keflavík
Tel. +354 (421) 5155 
Fax +354 (421) 3150 
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
www.reykjanes.is

Reykjavik:
Tourist Information Centre - Reykjavik Complete
Aðalstræti 2
IS-101 Reykjavík
Tel. +354 (590) 1500
Fax +354 (590) 1501
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.visitreykjavik.is

Westisland:
Tourist Information Center
Brúartorg
IS-310 Borgarnes
Tel. +354 (437) 2214
Fax +354 (437) 2314
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.vesturland.is

Westfjorde:
Tourist Information Center
Aðalstræti 7
IS-400 Ísafjörður
Tel. +354 (456) 5121
Fax +354 (456) 5185
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.vestfirdir.is

Nordisland:
Tourist Information Center
Hafnarstræti 82
IS-600 Akureyri
Tel. +354 (462) 7733
Fax +354 (461) 1817
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.nordurland.is

Ostisland:
Tourist Information Center
Kaupvogur 6
IS-700 Egilsstaðir
Tel. +354 (471) 2320
Fax +354 (471) 1863
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.east.is

Südisland:
Tourist Information Center
Hafnarbraut 25
IS-780 Höfn
Tel. + 354 (478) 1500
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.east.is

Südisland:
Tourist Information Center
Sunnumörk 2-4
IS-810 Hveragerði
Tel. +354 (483) 4601
Fax +354 (483) 4604
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.sudurland.net

Insider

Das sollten Sie vermeiden:

  • Mit einem Isländer über den Walfang diskutieren
  • In Naturschutzgebieten zelten
  • Abseits der Wege durch die Landschaft fahren
  • Alleine und ohne Meldung beim nächsten Hüttenwart in einsame Gegenden aufbrechen
  • Mit Fahrzeugen ohne Allradantrieb durch Flüsse fahren
  • Egal mit welchem Fahrzeug selbst die Krossá in der Þorsmörk durchqueren
  • Die Wanderschuhe in Wanderhütten anbehalten

So gewinnen Sie Freunde:

  • Zieht Sie ein Isländer aus einer Furt, in der Sie sich festgefahren haben, können Sie ihm Ihren Dank besonders gut zeigen, wenn Sie ihm den Rum, den Sie sich eigentlich in den Tee mischen, schenken!
  • Bei gebuchter Übernachtung auf Farmen und kleinen Gästehäusern anrufen, wenn Sie bis zum Abendessen nicht da sein werden

 

 

Kurzinfo

13 Tage

Teilnehmerzahl: 2 bis 24

Termine sind ganzjährig möglich

Bitte beachten Sie, dass es bei größeren Gruppen eine gewisse Vorlaufzeit braucht, eine Individualreise zu planen!


Höhepunkte:

  • viel Zeit auf den Westmännerinseln
  • bunte Farbspiele in Landmannalaugar
  • Eisblöcke an schwarzem Sandstrand
  • Wanderparadies Þorsmörk
  • große Kolonie Papageitaucher auf Heimaey