Einmal quer durch das Herz der Insel – und einmal rund um sie herum
Auf dieser Islandreise erleben wir die ganze Vielfalt der Landschaften, die diese Insel so einzigartig machen.
Zu Beginn erkunden wir die vulkanisch geprägten Regionen im Südwesten. Von dort führt unser Weg hinein ins weite Hochland – eine stille, fast wüstenartige Welt aus Lava, Sand und Gletscherschmelzwasser. Mitten in dieser rauen Landschaft wandern wir durch das farbenreiche Geothermalgebiet der Kerlingarfjöll, wo die Erde dampft und leuchtet.
Über die Hochlandpiste Kjölur gelangen wir weiter in den grünen Norden Islands. Majestätische Basaltberge und tiefe Fjorde prägen hier die Landschaft. Entlang der Ringstraße erreichen wir schließlich die aktive Vulkanregion rund um den Mývatn, bevor wir uns für einige Tage in die abgelegene Welt des Borgarfjörður eystri zurückziehen – ein besonderer Ort für ausgedehnte Wanderungen und stille Naturerlebnisse.
Im Süden Islands begleiten uns die mächtigen Gletscherzungen des Vatnajökull, weite Küstenlandschaften und schließlich die Westmänner-Inseln, deren junge Vulkanlandschaft eindrucksvoll von der Kraft dieser Insel erzählt.
Am Abend kehren wir in gemütliche Unterkünfte ein und entdecken in kleinen Restaurants die traditionelle und moderne Küche Islands.
Eine Reise voller Kontraste – für Menschen, die Island nicht nur sehen, sondern wirklich erleben möchten.
Partnerreise (zu den AGBs)
Bitte beachte: da es sich bei dieser Reise um eine Reise lieber Kollegen handelt, kann ich den Reiseplatz und somit die Buchung erst nach Nachfrage bestätigen!
Wandern und Entdecken rund um Island
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Reiseablauf
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Leistungen & Preise
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Infos rund um Island
15-Tage-Tour
Teilnehmerzahl: 5-8
Tag 1: Ankommen auf Reykjanes – der erste Atemzug Island
Nach der Ankunft am internationalen Flughafen Keflavík werden wir in der Ankunftshalle empfangen und fahren gemeinsam zu unserer ersten Unterkunft auf der Halbinsel Reykjanes im äußersten Südwesten Islands.
Die Landschaft hier ist jung, rau und vom Meer geformt. Schwarze Lavafelder reichen bis an die Küste, der Wind trägt den Geruch von Salz und Schwefel.
Je nach Ankunftszeit bleibt Raum für einen ersten Spaziergang am Meer oder eine kleine Küstenwanderung. Ein stilles Ankommen.
Ein erster Kontakt mit der Insel – bevor unsere gemeinsame Reise beginnt.
Übernachtung im Lighthouse Inn.
Tag 2: Reykjanes – Geysire und der goldene Wasserfall
Beim Frühstück lernen wir uns in Ruhe kennen und stimmen uns auf die kommenden Tage ein.
Die Reykjanes-Halbinsel gehört zu den aktivsten Vulkanregionen Islands. Falls es die aktuelle Situation erlaubt, werfen wir noch einen Blick auf einige dieser jungen Landschaften, bevor wir weiter ins Landesinnere fahren.
Im Geothermalgebiet Geysir erleben wir, wie die Erde hier atmet: Der Strokkur schießt regelmäßig eine dampfende Wasserfontäne in den Himmel.
Nur wenige Kilometer weiter stürzt der mächtige Gullfoss in eine tiefe Schlucht. Der Gletscherfluss Hvítá verschwindet hier mit donnernder Kraft in einer tektonischen Spalte – ein Ort, an dem man die Energie dieser Insel unmittelbar spürt.
Unsere Unterkunft liegt ganz in der Nähe, sodass wir genügend Zeit haben, diesen Ort auf uns wirken zu lassen.
Übernachtung nahe Gullfoss.
Tag 3: Durch das Hochland nach Tröllaskagi – eine Reise der Kontraste
Heute führt uns unser Weg früh am Morgen ins zentrale Hochland.
Über die Hochlandpiste Kjölur durchqueren wir eine weite, fast wüstenartige Landschaft aus Lava, Sand und Gletscherschmelzwasser. In dieser scheinbar stillen Weite erreichen wir das Geothermalgebiet Kerlingarfjöll.
Zwischen bunten Rhyolithbergen dampfen heiße Quellen, Schwefelablagerungen leuchten gelb und rot, aus dem Boden steigt warme Erde.
Eine Landschaft wie aus einer anderen Welt – roh, lebendig und voller Farben.
Am Nachmittag verlassen wir das Hochland und fahren weiter nach Norden.
Auf der Halbinsel Tröllaskagi erwartet uns plötzlich wieder sattes Grün zwischen hohen Bergen.
Übernachtung im Herring House Guesthouse.
Tag 4: Die Trollhalbinsel – Berge, Fjorde und Geschichte
Die Halbinsel Tröllaskagi wird oft die „Alpen Islands“ genannt. Hohe Basaltplateaus, tief eingeschnittene Fjorde und breite Täler prägen diese eindrucksvolle Berglandschaft.
Wir erkunden die Umgebung des schmalen Fjords Siglufjörður bei einer Wanderung durch diese stille, kraftvolle Natur.
Der kleine Fischerort Siglufjörður erzählt zugleich von Islands Vergangenheit: Im historischen Heringsmuseum wird lebendig, wie wichtig der Fischfang einst für das Leben im Norden war.
Im Hafen laden kleine Cafés dazu ein, das maritime Leben des Ortes zu beobachten.
Übernachtung im Herring House Guesthouse
Tag 5: Entlang des Eyjafjörður zum Mývatn
Heute folgen wir dem Eyjafjörður, dem längsten Fjord Islands.
Von verschiedenen Orten aus werden hier Walbeobachtungen angeboten – wer möchte, kann optional hinausfahren und die großen Meeresbewohner erleben.
Alternativ besuchen wir das Torfgehöft Laufás, das eindrucksvoll zeigt, wie die Menschen hier über Jahrhunderte mit der Natur lebten.
Unterwegs passieren wir Akureyri, die charmante „Hauptstadt des Nordens“. Ein weiterer Halt führt uns zum Goðafoss – dem „Wasserfall der Götter“.
Am Abend erreichen wir die Mývatn-Region. Erste Eindrücke sammeln wir bei den Pseudokratern von Skútustaðir, bevor wir unsere Unterkunft im kleinen Ort Reykjahlíð beziehen.
Übernachtung im Eldá Guesthouse.
Tag 6: Mývatn – wo die Erde lebt
Die Region rund um den Mývatn gehört zu den faszinierendsten geologischen Landschaften Islands.
Hier zeigt sich die Dynamik der Erde besonders deutlich: dampfende Solfatarenfelder, junge Lavaformationen, Explosionskrater und bizarre Lavaformationen erzählen von der unruhigen Geschichte dieses Gebietes.
Wir besuchen unter anderem das Solfatarenfeld Hverir, das Krafla-Vulkansystem, den Krater Hverfjall und die geheimnisvollen Lavaformationen von Dimmuborgir.
Am Abend besteht die Möglichkeit, den Tag in einem warmen Naturbad ausklingen zu lassen.
Übernachtung im Eldá Guesthouse.
Tag 7: Zum Dettifoss – Islands gewaltiger Canyon
Wir verlassen den Mývatn und fahren in den nördlichen Teil des Vatnajökull-Nationalparks.
Hier hat sich der Fluss Jökulsá á Fjöllum tief in die Landschaft eingeschnitten und einen der beeindruckendsten Canyons Europas geschaffen.
Der Dettifoss ist der mächtigste Wasserfall Europas. Schon aus einiger Entfernung hört man sein Donnern – und wenn man näher kommt, spürt man die Vibration des Wassers in der Luft.
Am Abend erreichen wir die abgelegene Region Borgarfjörður eystri im Osten Islands.
Übernachtung im Blábjörg Guesthouse.
Tag 8: Stórurð – eine der schönsten Wanderungen Islands
Die kommenden Tage verbringen wir in der stillen Landschaft rund um den Borgarfjörður eystri.
Heute wandern wir zum Stórurð – dem „großen Felshaufen“.
Hier liegen riesige Felsblöcke in einer weiten Senke am Fuß der markanten Dyrfjöll-Berge.
Geologisch bewegen wir uns auf einem alten Zentralvulkan aus dem Tertiär, der später zu einer Caldera einbrach und während der Eiszeiten stark überformt wurde.
Am Abend besuchen wir den kleinen Hafen – mit etwas Glück lassen sich hier noch Papageitaucher beobachten.
Übernachtung im Blábjörg Guesthouse.
Tag 9: Víknaslóðir – eine Landschaft voller Farben
Unsere heutige Wanderung führt uns in das Gebiet Víknaslóðir, eines der größten Rhyolithgebiete Islands.
Das Gestein leuchtet hier in unterschiedlichsten Farben. Alte Pfade führen über Pässe und durch einsame Buchten wie Brúnavík und Breiðavík.
Diese Landschaft wirkt fast märchenhaft – nicht ohne Grund erzählen die Isländer, dass hier Elfen und Trolle leben.
Übernachtung im Blábjörg Guesthouse.
Tag 10: Durch die Ostfjorde zum Vatnajökull
Heute folgen wir der Straße entlang der Ostfjorde.
Sie windet sich von Fjord zu Fjord, vorbei an kleinen Fischerorten, steilen Bergen und weiten Buchten. Immer wieder halten wir an, um diese ruhige Landschaft auf uns wirken zu lassen. Am Pass Almannaskarð tauchen erstmals die Ausläufer des Vatnajökull auf – Europas größtem Gletscher.
Am Abend erreichen wir die berühmte Gletscherlagune Jökulsárlón. Eisberge treiben langsam durch das Wasser und reflektieren das weiche Licht des Abends.
Übernachtung in Nýpugarðar.
Tag 11: Am Rand des großen Gletschers
Heute erkunden wir die Landschaft am Fuß des Vatnajökull zu Fuß.
Sanfte Wege führen uns zu den Gletscherzungen, die sich langsam ins Tal schieben. Die Landschaft verändert sich hier ständig – Eis, Wasser und Stein sind in Bewegung.
Wer möchte, kann optional an einer Gletscherwanderung oder Kajaktour auf einem Gletschersee teilnehmen.
Übernachtung in Nýpugarðar.
Tag 12: Der grüne Süden – zwischen Vulkanen und Wasserfällen
Unsere Reise führt uns weiter in den grünen Süden Islands.
Im Nationalpark Skaftafell wandern wir durch eine Landschaft aus Gletschern, Vulkanbergen und weiten Ebenen. Anschließend durchqueren wir die großen Sanderebenen und Lavafelder des Südens. Unterwegs halten wir in kleinen Orten wie Kirkjubæjarklaustur oder Vík.
Am Abend erreichen wir die berühmten Wasserfälle Skógafoss und Seljalandsfoss – oft besonders eindrucksvoll im warmen Licht der Abendsonne.
Unsere Unterkunft liegt am Fuß des Gletschervulkans Eyjafjallajökull.
Übernachtung im Stóra-Mörk Guesthouse.
Tag 13: Die Westmännerinseln – junge Vulkanlandschaft
Heute setzen wir mit der Fähre zu den Westmännerinseln über.
Die Hauptinsel Heimaey entstand durch vulkanische Kräfte – zuletzt eindrucksvoll beim Ausbruch des Eldfell im Jahr 1973. Bei einer Wanderung auf den jungen Vulkan öffnet sich ein weiter Blick über Lavafelder, das Meer und die Gletscher der Südküste.
Sollte das Wetter eine Überfahrt nicht zulassen, erkunden wir stattdessen intensiver die Landschaft des südlichen Islands.
Übernachtung im Stóra-Mörk Guesthouse.
Tag 14: Þingvellir und Reykjavík
Auf dem Weg zurück nach Reykjavík besuchen wir den Nationalpark Þingvellir.
Hier treffen die nordamerikanische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinander – ein Ort von großer geologischer und historischer Bedeutung.
Am Nachmittag bleibt Zeit, Reykjavík zu entdecken: kleine Straßen, farbige Häuser und die markante Hallgrímskirkja prägen das Stadtbild.
Am Abend lassen wir unsere Reise bei einem gemeinsamen Essen ausklingen.
Übernachtung im Lighthouse Inn.
Tag 15: Abschied von Island
Nach intensiven Tagen voller Eindrücke heißt es heute Abschied nehmen. Ein Transfer bringt uns zum Flughafen Keflavík.
Und vielleicht bleibt ein leiser Gedanke:
Dass diese Insel einen Teil von uns behalten hat – und wir irgendwann zurückkehren.
Preis pro Person im Doppelzimmer: 6.390,-€ (EZ-Zuschlag 1.520,- €)
Im Preis enthaltene Leistungen:
- An- und Abreise: ab/bis Frankfurt/Main (andere Flughäfen auf Anfrage, siehe Tipps & Hinweise)
- Unterkunft: 9 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Etagendusche/WC (siehe Tipps & Hinweise), 5 Übernachtungen im Doppelzimmer mit privater Dusche
- Verpflegung: Frühstück an den Tagen 2-14 (inklusive Getränke), Abendessen an den Tagen 2 und 5-10
- Transfers - alle nötigen Transfers ab/bis Flughafen Keflavík im Allrad-Minibus (wird von der Reiseleitung gefahren, Abreise mit Nachmittags- und Abendflügen siehe Tipps & Hinweise)
- Programm - laut Ausschreibung
- Reiseleitung - deutschsprachige Reiseleitung
- Emissionsausgleich
- Veranstalter: inselzeitreisen-Partner
Im Preis nicht enthaltene Leistungen:
- Verpflegung: Verpflegung tagsüber (ca. 10,- Euro pro Person und Tag), Abendessen an den übrigen Tagen, Getränke bei allen Abendessen (siehe Tipps & Hinweise)
- Programm:optionale Ausflüge (ausgewählte Angebote mit Preisen, siehe Tagesbeschreibung), Eintritte für Schwimmbad, Hot Pot, Museen etc. (ca. 5,- bis 10,- Euro pro Person und Unternehmung)
- Anreise zum Flughafen (Rail&Fly-Ticket bei uns buchbar)
- Versicherungen (Reisekostenrücktritt, Gepäck, etc.) bei der ERGO über uns buchbar
Optionale Leistungen:
- Rail&Fly-Ticket 1. Klasse | 160,00 €
- Rail&Fly-Ticket 2. Klasse | 95,00 €
- Flug mit Icelandair ab/bis Frankfurt | auf Anfrage
- Flug mit Icelandair ab/bis Berlin | auf Anfrage
- Flug mit Icelandair ab/bis München | auf Anfrage
Diese Reise ist nicht geeignet für mobilitätseingeschränkte Reisende.
Hinweise zur Reise
Bei einzelnen Terminen kann es in Ausnahmefällen vorkommen, dass eine Unterkunft durch eine vergleichbare ersetzt wird. Am geplanten Reiseverlauf ändert sich dadurch nichts. Eine Übersicht der für deinen Termin vorgesehenen Unterkünfte erhältst du mit deiner Buchungsbestätigung.
Es ist außerdem möglich, einen Einzelplatz in einem Doppelzimmer zu buchen. Die Buchung und Rechnungsstellung erfolgt zunächst auf Basis eines Einzelzimmers. Sollte sich bis zur Abreise eine passende Zimmerpartnerin oder ein Zimmerpartner finden, wird dir der Einzelzimmerzuschlag selbstverständlich gutgeschrieben und erstattet.
Einige optionale Programmpunkte entstehen ganz bewusst spontan – je nach Wetter, Wegbedingungen oder auch nach den gemeinsamen Wünschen der Gruppe. Deshalb kann es vor Ort gelegentlich zu kleinen Anpassungen im Programm kommen.
Reisespezifische Informationen
Beim letzten Reisetermin im Jahr 2026 (16.08.–30.08.2026) steht das Gästehaus Stóra-Mörk in Süd-Island leider nicht zur Verfügung. Stattdessen übernachten wir in einem schönen Apartment im Ort Hvolsvöllur sowie – bei Bedarf – im benachbarten Hotel Hvolsvöllur. Am vorgesehenen Reiseprogramm ändert sich dadurch nichts.
Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass sich Ausflugsziele auf der geologisch sehr aktiven Reykjanes-Halbinsel nicht langfristig exakt planen lassen. Die vulkanische Aktivität verändert sich dynamisch und ist nicht vorhersehbar. Damit ändern sich auch Attraktivität und Zugänglichkeit einzelner Orte teilweise sehr kurzfristig.
Dein Reiseleiter oder deine Reiseleiterin bespricht daher vor Ort mit der Gruppe die aktuelle Situation. Gibt es am zweiten Reisetag interessante und zugängliche Beobachtungspunkte, besuchen wir diese selbstverständlich gemeinsam und lernen dabei mehr über die faszinierende Dynamik der Reykjanes-Halbinsel.
Sollten aktuell keine geeigneten Beobachtungsplätze zugänglich sein, besuchen wir den Þingvellir-Nationalpark bereits am zweiten Reisetag. Dadurch gewinnen wir später etwas mehr Zeit für Reykjavík am Ende der Reise.
Sollte während der Reise neue vulkanische Aktivität auftreten und dadurch ein spannender Beobachtungsort entstehen, kann das Programm für den letzten Reisetag kurzfristig angepasst werden. Wenn sich die Gruppe dafür entscheidet, würden wir diesen besonderen Naturmoment gemeinsam erleben – anstelle des geplanten Besuchs von Reykjavík.
An- und Abreise
Diese Reise beginnt und endet am internationalen Flughafen Keflavík in Island. Die Flüge nach Island sind nicht im Reisepreis enthalten. Der Grund dafür ist, dass sich für Minigruppen unter zehn Personen keine festen Flugkontingente reservieren lassen.
Auf Wunsch erstellen wir dir gerne ein individuelles Flugangebot. Du profitierst dabei von der freien Wahl deines Abflughafens, und dein Flug wird Teil der gebuchten Pauschalreise mit allen entsprechenden Sicherheiten.
Natürlich kannst du deine Flüge auch selbst buchen und uns anschließend deine Flugdaten mitteilen. In diesem Fall empfehlen wir, besonders auf die Stornierungsbedingungen zu achten oder die Flüge erst zu buchen, sobald die Mindestteilnehmerzahl für deine Reise erreicht ist. Für selbst gebuchte Flüge können wir keine Stornokosten übernehmen.
Am Anreisetag holt dich die Reiseleitung bei allen Flügen mit Ankunft bis 18:00 Uhr Ortszeit mit dem Minibus am Flughafen ab. Wenn dein Flug später landet, erreichst du die erste Unterkunft eigenständig mit dem Taxi und triffst die Gruppe spätestens am nächsten Morgen beim Frühstück. Für die etwa 15-minütige Fahrt solltest du ungefähr 5.000–6.000 ISK (35–50 €) einplanen.
Am Abreisetag bringt dich die Reiseleitung bei Früh- oder Vormittagsflügen ebenfalls mit dem Minibus zum Flughafen. Wenn dein Rückflug später am Tag startet, fahren wir zunächst gemeinsam nach Reykjavík, von wo aus du anschließend mit dem Flybus passend zu deinem Flug zum Flughafen Keflavík gelangst.
Reisecharakter, Unterkunft & Verpflegung
Reisecharakter
Auf dieser Minigruppenreise entdeckst du Island gemeinsam mit einem unserer islandbegeisterten Driverguides und maximal acht Mitreisenden. Die kleine Gruppengröße ermöglicht es uns, flexibel auf spontane Gelegenheiten zu reagieren und die Reise sehr persönlich zu gestalten.
Bei leichten bis mittelschweren Wanderungen – manchmal auch etwas anspruchsvoller – erkunden wir mit Tagesgepäck die beeindruckende Landschaft Islands. Optionale Ausflüge eröffnen zusätzliche Naturerlebnisse.
Neben der Natur begegnen wir auch der isländischen Kultur. In kleinen Schwimmbädern und Hot Pots lernst du eine der liebsten Traditionen der Isländer kennen – also Badeanzug oder Badehose nicht vergessen.
Die Fahrstrecken legen wir gemeinsam im Allrad-Minibus zurück, der von der Reiseleitung gefahren wird. Bei einer Island-Rundreise lassen sich längere Etappen nicht vermeiden. Deshalb haben wir sie bewusst auf bestimmte Tage konzentriert, damit an anderen Tagen mehr Zeit für Wanderungen und Entdeckungen bleibt.
Längere Wanderungen finden meist an Tagen ohne Unterkunftswechsel statt. Natürlich werden längere Fahrten immer wieder durch Stopps, kleine Spaziergänge oder Besichtigungen unterbrochen.
Unterkunft
Wir übernachten in sorgfältig ausgewählten, familiären Gästehäusern und kleinen Landhotels – oft in besonders ruhiger oder landschaftlich schöner Lage.
Neun Nächte wohnst du in Doppel- oder Einzelzimmern mit gemeinsamer Dusche und WC auf der Etage (jeweils zwei bis vier Zimmer teilen sich ein Bad). Fünf Nächte stehen Zimmer mit privatem Bad zur Verfügung.
Bettwäsche und Handtücher sind überall vorhanden.
Verpflegung
Das Frühstück bereiten in der Regel unsere Gastgeber für uns zu.
Im Gästehaus Stóra-Mörk steht uns gegen Ende der Reise außerdem eine gut ausgestattete Gästeküche zur Verfügung. Dort bereiten wir unser Frühstück gemeinsam zu, nachdem wir zuvor zusammen eingekauft haben. Dabei lassen sich wunderbar auch typische isländische Produkte wie Skyr oder Súrmjólk ausprobieren. Die Kosten dafür übernimmt die Reiseleitung.
Abends essen wir entweder in unseren Unterkünften oder in Restaurants und lernen dabei die traditionelle und moderne isländische Küche kennen.
Fünf Abendessen bei unseren Gastgebern sind bereits im Reisepreis enthalten (an den Reisetagen 2, 7, 8, 9 und 10). An den übrigen Abenden essen wir individuell in Restaurants oder Bistros.
Im Gästehaus Stóra-Mörk besteht außerdem die Möglichkeit, gemeinsam zu kochen und den Abend in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
Tagsüber versorgst du dich selbst mit Lunchpaketen oder bei Einkehrmöglichkeiten unterwegs. Plane dafür etwa 10–20 € pro Person und Tag ein. Etwa alle zwei bis drei Tage gibt es Gelegenheit zum Einkaufen.
Anforderungen & Aktivitäten
Die meisten Wanderungen dieser Reise dauern zwischen zwei und fünf Stunden und umfassen Strecken von etwa 6 bis 15 Kilometern bei 50 bis 350 Höhenmetern.
Einige besonders schöne Touren sind etwas länger und erfordern etwas mehr Kondition. Hier können Gehzeiten bis sechs Stunden, Strecken bis 17 Kilometer oder Höhenunterschiede bis 700 Meter auftreten.
Bei diesen längeren Wanderungen kannst du nach Rücksprache mit der Reiseleitung auch einmal pausieren und den Tag individuell in der Umgebung der Unterkunft verbringen.
Je nach Wetter, Gelände und Gruppendynamik können Länge und Schwierigkeit einzelner Wanderungen angepasst werden.
Für viele Wanderungen ist Trittsicherheit auf schmalen Pfaden und teilweise auch in weglosen Abschnitten notwendig. Trotz insgesamt moderater Höhenunterschiede gibt es gelegentlich steilere Passagen.
Und wie auf jeder guten Reise gilt auch hier: Ein wenig Teamgeist macht vieles leichter.
Kleidung
Generell ist die Zwiebelschicht für Island empfehlenswert: Ganz nach dem Motto „Dir gefällt das Wetter nicht? Dann warte ein Viertelstündchen!“ kann das Wetter oft sehr schnell wechseln, und zwar in beide Richtungen. Da ist es gut, wenn man über dem Funktionsshirt eine Fleecejacke und eine wind- und regendichte Wanderjacke trägt. Je nach Wetter kann man sich dann schnell anpassen. Absolutes Tabu für aktive Wanderer sind Kleidungsstücke aus Baumwolle, da sie die einmal aufgenommene Feuchtigkeit, ob von innen oder außen, nur langsam wieder abgeben. Dann schützt kein noch so dicker Fleece vor der Kälte. Achte bei der Regenbekleidung auf die Qualität des Materials und die Verarbeitung der Nähte! Und auch wenn Du Schal und Mütze nicht brauchst, da sich ein perfekter Sommertag an den nächsten reiht, Du würdest Dich umso mehr ärgern, sie nicht mitgenommen zu haben, wenn es Dich doch mal kalt erwischt.
Wanderstiefel
Ein ganz wichtiger Faktor zum Gelingen der Reise sind gute Wanderschuhe! Blasen und nasse Füsse verderben jede Wanderung! Hierbei lässt sich keine Marke empfehlen, man sollte sich in Fachgeschäften beraten lassen und verschiedene Modell testen. Ob Du reine Lederschuhe oder Schuhe mit GoreTex-Lage bevorzugst, ist Geschmackssache. Wegen des oft scharfkantigen Untergrundes in Island habe ich die besten Erfahrungen mit reinen Lederschuhen gemacht, da GoreTex sehr empfindlich ist und bei der kleinsten Verletzung die Schutzfunktion nicht mehr gewährleistet ist. Lederschuhe lassen sich mit Hilfe von Stiefelfett auch leichter pflegen und neu imprägnieren. Das GoreTex-Spray ist meist sehr teuer. Der Wanderschuh sollte stabil sein, die Knöchel umschließen und eine gute Profilsohle haben.